Frank Klötgen – Post Poetry Slam – immer frische Gedichte & Fotos

Seit 2016. Auf Globetrotter-Slam-Tour durch bislang 38 Länder auf 5 Kontinenten

Luft

Verse für die Sanguiniker, denen man Luft, Frühling, Morgen, Kindheit zuordnet.
Die unbeschwert lustigen, formverliebt selbstgenügsamen Gedichte.
Hort der Sprachspiele und Massenalliterationen.

Sollte Ihnen ein hier eingereihtes Gedicht eher den anderen Kategorien Erde, Wasser oder Feuer entsprechen, bitte ich, mir eine Nachricht über www.hirnpoma.de zukommen zu lassen!


  • Paris, die letzten Stunden & das dreiundsechzigste Gedicht

    Paris Tuilerien

    Vor Abfahrt gen Wiesbaden bleibt noch Zeit für einen königlichen Spaziergang und entsprechende Gedanken:

    Le roi, c’est moi

    Als ich heut in den Tuilerien
    Gehüllt in Taft und Tüll erschien
    Da sagte dein Blick: „Nu, wieso nicht was wagen?
    Doch sollte nicht ich anstatt du sowas tragen?“


  • Ankunft in Paris & das siebenundfünfzigste Gedicht

    Paris Hotel Marignan

    Pardon, Stuttgart. Da warst du gestern Abend einfach nur Zwischenstation auf dem Weg Zürich-Paris. Aber im Sommer gibt es auch für dich ein Gedicht. Und gegen Paris darf man schon mal verlieren. Oder?

    Solo in Paris

    Statt der Liebe Paris
    Riet die Szeine doch immer
    Statt als Paar is
    Man hier nun aleen aufm Zimmer.


  • Zürich & das sechsundfünfzigste Gedicht

    Zürichsee

    Im Regen angekommen, im Frühlingssonnenschein raus. Zürich versöhnt.

    Zur Ich und zum Du

    So, als sei es ganz natürlich
    Führte eine fremde Spur mich
    Schnurgeraden Weges zur Ich
    Dem feminin wurzelnden Kern meines Lebens

    Da sprach zur Ich ich
    „Komm, verführ mich
    Scheint’s auch etwas ungebührlich
    Hier, in der Kannschonstadt Zürich!“

    „Kann schon sein, dass ich das mache
    Doch das bleibt ganz meine Sache
    Zum Du drängst du mich vergebens!“

    Zu dumm, zu dumm, zu dumm, zu dumm
    So seufzend kehrt‘ ich wieder um


  • Mannheim, Heidelberg & das fünfundfünfzigste Gedicht

    Heidelberg Neckar

    Und dann trotz Kratzen im Hals losgedonnert. Elf Auftritte in der Reihe. Aber was unter bösen Voraussetzungen startet, entwickelt sich mittlerweile bestens. Auch meteorologisch. Wie in Heidelberg zu sehen, in Mannheim (15 Minuten S-Bahnfahrt) nur zu ahnen war. Doch:

    Ja, auch Mannheim! Auch Mannheim.

    Die Romantik Mannheims ist
    Ganz anders als die Heidelbergs
    Derart subtil, dass du Purist
    Sie quasi nicht einmal bemerks‘

    Aus Mannheims Gassen grölt es: „Tja,
    Romantik is umfassenda!“


  • Grippenpause & das vierundfünfzigste Gedicht

    Rhinerhorn

    Als wenn sich der Körper mit aller Macht gegen meine Abschiedstour stemmen wollte, schleicht sich pünktlich zum Start einer längeren Terminrutsche eine störrische Erkältung in den Vordergrund. Doch vorm Verzagen gilt es sich an gute Momente der tour zu erinnern, die ja – s.o. – noch keine Woche zurückliegen.

    Für die Gnad der Strahlen

    Für solche Wintersonnenstrahlen
    Würd‘ ich fraglos auch was zahlen
    Das sag‘ ich, wo ich jetzt grad
    Sechzig Franken angespart

    Du lachst, da könnt‘ ich lange warten
    Echte Wintersonnenstrahlen
    Kösten sicher zwölf Milliarten
    Und die wär’n in bar zu zahlen

    Zwölf Milliarden – wirklich wahr?

    Wie lang‘ ich wohl daran spar‘?
    Das müsst ich erst kalkulieren …
    Bis dahin in Kühle frieren


  • Ansbach & das dreiundfünfzigste Gedicht

    Ansbach, J.S. Bach

    Die Tour hoppelte in diesen Tagen weiter durchs Frankenland. Wo ich gestern im Kaspar Hauser und Bach Stützpunkt Ansbach Station machte.

    Ansbach und -tand

    Ansbach bin ich mit ihr gegangen
    Doch sie hat damit angefangen
    Insbach ist sie mit mir gesprungen
    Und hat so sehr darauf gedrungen

    Un(s)zucht war Straf‘ dann wie Vergeh’n
    Weil wir uns so nach Anstand seh’n


  • Fürth & das zweiundfünfzigste Gedicht

    Fürth Brunnen

    Just, da ich dachte, in Fürth nichts mehr Abbildenswertes zu erblicken, stolpere ich über ein Einhorn nebst einem Krokohippo-Mischling, die Ihresgleichen suchen. Was wiederum nur ein holprige Überleitung zum 52. Gedicht ergeben soll. (Schöne Zwischenerkenntnis: Als ich versuchte zu ergooglen, ob man die Wendung „just da“ mit einem Komma trennt, wurden mir Hunderte Vorkommen von „Just Dance“ angezeigt)

    Iris gleichen

    Gerne würd‘ ich Iris gleichen

    Doch

    Ihr is‘ alles unter Scheichen
    Bloß Affront – und darf sich schleichen

    Ich

    Ahne, dass ich Ihresgleichen
    Niemals kann das Wasser reichen
    Doch ihr irrt, wähnt ihr mich weichen:

    Einmal wird mir Iris gleichen!


  • Leaving Davos & das einundfünfzigste Gedicht

    Davos Rhätische Bahn

    Was für ein Slam, was für ein Umfeld! Der vorerst letzte Davoser Slam hat gestern den fulminanten Abschluss für drei Tage Sonne, Ski und Schnee gebildet. Nun geht’s wieder heim. Für einen Tag.

    Wie jetzt hier – wie’s da war!?

    Wie’s so war da, in Davos …?
    Ich dacht‘: Ach, wat sachste bloß?
    „In Davos? Wie’s da so war?
    Allet so wie letztet Jahr!“


  • Gondeln & das achtundvierzigste Gedicht

    Davos Parsenn

    Ja, kein Kommentar. Manche Dinge müssen geschrieben werden. Da ist das Foto Vater des Gedichts.

    Gondola für Gundula (oder so ähnlich)

    Bin Gondel gefahren – schon in Venedig
    In Seilbahngondeln hing in Höh’n ich
    Und gondelte im Riesenrad
    Ein Gondel ist’s, den ich dir brat‘

    Ach Quatsch, nee – Gockel hieß das Tier
    Ja, Gundula, den brat‘ ich dir!


  • Parsenn & das siebenundvierzigste Gedicht

    Davos Parsenn

    Zwei Tage Sonne, Pisten 1A. Gutes Nebenprogramm für einen Slam.

    Höhenwandrers Nachtlied

    Über allen Gipfeln ist Ruh
    Da in der Steilwand, das bist du!
    Man höret nur ein jähes „Huuch?“
    So schnell kann’s gehen – guten Flug!


Die 272 Städte/Länder der Fotos (2016-2026)


Gedichte/Fotos ausgewählter Tourstationen:

* Costa Rica
* Hawaii
* Indien
* Japan
* Kuba
* Madagaskar
* Malaysia (Borneo)
* Marokko
* Mauritius
* Namibia
* Seychellen
* Sri Lanka


Gedichtthemen:

* Alter, Schmerz, Tod
* Autor & Schreiben
* Berg, Fluss & Tal
* Berlin
* Fahrzeuge
* Frühling
* Gebäude & Urbanes
* Geburtstag/Hochzeit
* Geld & Karriere
* Grusel
* Haus & Heimat
* Herbst
* Internet & Technik
* Kleidung
* Kindheit & Jugend
* Körperteile
* Kunst & Inbrunst
* Länder/Kontinente
* Liebe & Beziehung
* Märchen
* Mord & Totschlag
* München
* Musik & Gesang
* Ostern & Weihnacht
* Pflanzen & Natur
* Poetry Slam
* Politik
* Promis
* Regionales
* Religion & Philo
* Reisen
* Rüpeleien & Tiraden
* Schlafen
* See
* Sex & Erotik
* Sommer
* Speis & Trank
* Sport
* Städte
* Strand/Meer
* Silvester & Wechsel
* Tabak & Alkohol
* Tanzen
* Tiere
* Unsinn
* Wind & Wetter
* Winter


Best of Poetry

Ripostegedichte

Die Oscarballaden

Poetry Slam Gedichte & Videos

Poetry Slam meets Klassik

SLAMMED! – das Buch – zum Sonderpreis!

Über den Autor


Achtzeiler Alter, Tod & Abschied Autor & Schreiben Berg, Fluss & Tal Berlin Dutzendzeiler Einakter Erde Essen Fahrzeuge Feuer Gebäude & Urbanes Geld, Arbeit, Karriere Grusel Haus & Heimat Internet & Technik Kindheit & Jugend Krummzeiler Kuba Kunst & Inbrunst Körperteile Liebe und Beziehung Luft Marokko Mord & Totschlag München Pflanzen & Natur Politik Reisen Religion & Philosophie Ripostegedichte Rüpeleien Schlaf & Langeweile Sechszeiler Sex & Erotik Speis & Trank Städte Tabak & Alkohol Tiere Unsinn Vierzeiler Wasser Wind & Wetter Zehnzeiler Zweizeiler