Frank Klötgen – Post Poetry Slam – immer frische Gedichte & Fotos

Seit 2016. Auf Globetrotter-Slam-Tour durch bislang 38 Länder auf 5 Kontinenten

Ripostegedichte

Antwortgedichte zu Werken der großen und kleineren Poesie. Inspiriert von den Federn der Anderen. Monatlich vorgetragen in der Rubrik „Parade und Riposte“ der Lesebühne Der Schlössl Salon im Pelkovenschlössl in Moosach.


  • Hafengiraffen & das zweitausendneunhundertdreiundvierzigste Gedicht

    Abendstimmung am Hafen von Rijeka

    Crossover-Ripostegedicht zu „Das ästhetische Wiesel“ von C. Morgenstern und „Kind im Manne“ von E. Roth

    Der ungenierte Esel

    Ein Esel aß an einer Brez’n
    Inmitten hungr’ger Spez’n,
    Hat sich – bevor was übrig bleibt –
    Auch noch ’ne Halbe einverleibt.

    Nun, mir verriet das Sonnenrind:
    Der Graue bleibt im Geist ein Kind,
    Denkt: Wattahat, dathatta,
    Wird per Hammhamm und ohne Maß
    Den nicht vorhand’nen Hunger stillen.

    Frisst hier deshalb.
    Der ungenierte Raffzahn tut’s
    Um nachher satt zu chillen.


  • Hirtenjunge mit Flöte & das zweitausendneunhundertsechsunddreißigste Gedicht

    Statue des Flötenspielers (auch „Deček s piščalko“ oder Hirtenknabe) im Tivoli-Park in Ljubljana vom slowenischen Bildhauer Zdenko Kalin

    Ripostegedicht zum „Chanson einer (geistig minderbemittelten) Liebenden“ von Mascha Kaleko

    Präludium eines (hochbegabt umständlichen) Liebenden

    Der Kuckuck war’s, nicht die Nachtigall
    (die nimmt man sonst gern überall),
    Der mich wachrief, nach drei Tagen dränge es sehr –
    Da sei’s höchste Zeit, also bitte, der Herr,
    Meiner Minderbemittelten Nachricht zu geben!
    So: Ich misse sie sehr, äh, … und würd auch noch leben.
    Denn sie wartet und wartet, doch erwartet ja auch
    Und bei Erstkontaktanbahnung will es der Brauch,
    Dass Romeo vorm ersten Schritt steht –
    Den ideal auch Julia mitgeht …

    Die Nachricht selbst ist Standard, drum
    Geht’s um die Art vom Medium.
    Es darf nicht zu eklektisch sein, nicht zu banal –
    Was ist hier der passende Messagekanal?

    Erfrag ich’s mit ’ner Voice-Mail,
    Ob ich zu ihren Boys zähl?
    Dasselbe über Video-Reel
    Erscheint mir etwas unsubtil.
    Doch schicke ich’s per SMS,
    Fragt sie vielleicht: „Was war noch des?“
    Und erreich ich sie per Mobile Call,
    Ist das doch gleich wie’n Überfall!

    Ich könnte es ihr auch WhatsAppen –
    So ganz auf die Art all der Messenger-Deppen …
    Oder eröffn‘ ich’s ihr im Signal-Chat,
    Dass ich so gern ein Signal hätt‘?
    Oder E-Mail? Ruft sie die überhaupt noch ab –
    Verrott‘ ich dann im Spammer-Grab?
    Na, vom Retro-Wert wäre es phänomenal,
    Ich schick ihr was per Rauchsignal.

    Nur frage ich mich auch, versteht
    Die Frau das Morse-Alphabet?
    Noch weniger klug und ganz sicher zu spät,
    Käm ein Versuch per Fax-Gerät.
    Obschon etwas Nostalgie immer gefällt –
    Sie ist ja Frau der alten Welt!

    Doch bleibt’s beim Entschluss, der so lang in mir garte:
    Ich schreib ihr eine Ansichtskarte!
    Das scheint mir die stimmigste Lösung von allen
    Und ich bin mir ganz sicher – das wird ihr gefallen!


  • Slam Olten Jubiläum & das zweitausendachthundertneunundneunzigste Gedicht

    Slam Olten Bühne in der Schützi

    Was denkt das Haus am Donnerstag?
    Ripostegedicht auf „Was denkt die Maus am Donnerstag?“ von Josef Guggenmoos

    Was denkt das Haus am Donnerstag,
    am Donnerstag,
    am Donnerstag?
    Dasselbe wie an jedem Tag,
    an jedem Tag,
    an jedem Tag – und selbst das beginnt zu schwinden!
    „Wer sind die Leute?“, „Wo bin ich?“
    „Dies Spiegelbild da, kenn ich nich!?“
    „Wird mir gerade Geld gestohlen?“
    „Wann kommt wer, um mich abzuholen – und wird er mich hier finden?“

    Das denkt das Haus an jedem Tag,
    am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag
    und jeden Tag,
    und jeden Tag:

    „Da kommen Mutter und Papa!
    Wie war’s im Grab – gefiel’s euch?“
    Sie schenken mir zum 90sten ein lang vermisstes Spielzeug.
    Die Katz, die ich als Kind besaß,
    Schnurrt hier auf meinem Schoß.
    Mein Orientierungssinn ist klein – und diese Welt zu groß!
    Noch gibt’s eine Vergangenheit –
    Sie schwimmt hier rum in Fetzen,
    Bewahrt ’nen Rest Verbindlichkeit vor hundertausend Jetzen.

    Das denkt das Haus am Donnerstag,
    Manch Donnerstag heißt Mittwoch.
    „Ganz sicher klingelt gleich Besuch!“
    Doch folgt auf jeden Schritt Loch
    um Loch um Loch um Loch …

    Ach, wäre ich, ach, würd ich bloß
    Wie eine Katze riesengroß!
    Dann könnte Löcher, Haus und Hof ich einfach überblicken!
    Doch so umströmt mich Wirrwarr nur – und nirgends gibt es Brücken.


  • Gipfelwipfel & das zweitausendachthundertvierundsiebzigste Gedicht

    An der Alpspitz
    Ripostegedicht auf „Bim Bam Bum“ von Christian Morgenstern

    Bimmel Bammel Bummel Himmel Hammel Hummel

    Hoch oben fliegt die Hummel mit dem Bammel am Himmel:
    Sieht der bummelnde Hammel von unten mein’n Bimmel?!“


  • Top of Eze & das zweitausendachthundertachtundsechzigste Gedicht

    Blick vom Botanischen Garten in Éze

    Die Miete
    Mein viertes – und letztes – Ripostegedicht auf „Die Made“

    Hinterrücks trifft dich die Kunde
    Einer Mieterhöhungsrunde.

    Nun, steigt die Miete übern Lohn, da
    Wird’s Zeit für ’nen Mitbewohner!
    Ein winziges möbliertes Zimmer
    Zieht in Cityvierteln immer.
    Im Prinzip nicht diffizil, irgendwen zu finden –
    Impliziert nur inklusiv, sich an ihn zu binden.
    Richtigliegen ist schier Pflicht!
    Hier bewirbt sich im Gedicht:
    Dimitri aus Merkantilien,
    Macht in Imbiss-Immobilien –
    Was vom Spirit irritiert,
    Doch dir sichtlich imponiert.
    Denn Liquidität und Business-Stil
    Sind mithin wichtig – easy Deal!

    Schwindlig fix ist man sich quitt,
    Dimitri wohnt fortan mit,
    Verspricht dir gar Beginner-Tipps
    Fürs Mitspiel’n bei den Winner-VIPs!

    Doch was hier blindlings eingestielt,
    Ad infinitum abgezielt
    Mit finanziell’m Win-Win-Motiv
    Lief zwischenzeitlich kritisch schief.
    Denn schien’s dir irgndwie, Dimitri
    Investiert in Miete nie.
    Und im dritten Monat auf Kredit
    Ziert’s dich nicht mehr vor der Bitt‘,
    Weil’s dir ziemlich dringlich ist –
    Schließlich gilt die Mietzinsfrist,
    Und irre misslich ist sein Zieren,
    Hierin sich zu involvieren.

    Doch dein triftig Insistieren
    Wird er giftig kommentieren:
    „Bitte wie – wat soll denn ditte?
    Nix mit Investier’n in Miete!
    Linkische No-Limit-Ritte
    Und von Gier gezielte Tritte
    Sind in meinem Business Sitte!“ Schitte.

    Dies ist nur witzig und fiktiv,
    Doch denk im Still’n ich instinktiv:
    Gib Parteien nur dein Like, wenn
    Diese Miethaie enteignen!
    Bislang zieht man nur kleinen Fischen die Gräten,
    Und das nimmt weiter zu – trotz mehr Diäten!

    Kein Wunder, dass Mieter, Model, Marder und Erhardts Made mit Kind
    Der Weltenmakel müde sind


  • Orthodoxes in San Remo & das zweitausendachthundertsiebenundsechzigste Gedicht

    Orthodoxe Kirche in Sanremo

    Der Müde
    Mein drittes Ripostegedicht auf „Die Made“

    Tief in eines Traumes Sünde
    Schlief der Müde schön ’ne Stünde …
    Ja, endlich ist’s gemütlich leise,
    Denn der Müde ist jetzt Waise.
    Sieh, die Eltern, die er hatte,
    Hieb sein Unmut auf die Matte!

    Eines Abends sah’n die Alten
    (kurz vorm stumpfen Schädelspalten):
    „Drüben gibt es Alkohol – den wir hol’n, is eh gestohl’n –
    Zum Umtrunk auf des Bubens Wohl!

    Müde erinnert das Bübchen sich wieder
    Vom Bier geölt, grölt ruckzuck Lieder
    Sein genetisches Erzeugerpaar.
    Helene-Fischer-Repertoire
    Bracht schlaflos ihn durch manche Nacht –
    Drum gab’s Schlag Acht ’ne Schlagerschlacht!

    Und mit wütend rüder Attitüde
    Sucht der Müde nach ’nem Prügel …
    Gut gefüllte Biertrunkkrüge
    Stünd’n als Fundus zu Genüge
    Zur Verfügung
    Und mit Doom-Schwung
    Wummst der Bub mit Krug-Hub munter
    Rundum dumpf auf Stürnen ein –
    Kühn und ungezügelt brüllend
    Ungestüm den Blutdurst stüllend
    Rumms und Bumms ins Hürn hinein!
    Fürchterlich suppt’s auf die Stühle
    Künftig grüßt hier Corpus-Kühle,
    Schlusspunkt unter Pulsdruck-Schwund,
    Zuckt’s noch buttrig ungesund
    Kurzum: Im Wundenwunderland
    Ist Umzug in die Gruft geplant.
    Vaters Mund, zertrümmert, brüllt nich,
    Blutgelumpes Pfütze füllt sich,
    Mutters Pumpendurchfluss nullt sich –
    Urteilsspruch ohn‘ Ulk und Huld: Ich
    Find den Bub zu ungeduldig. Schuldig.

    Mum und Daddy soll man ehren –
    Oder gegen sie sich wehren!
    So sie nachtschlafraubend singen,
    Muss man sie zum Schweigen bringen.
    Wie’s hier geschah, dünkt hart, klar, bloß:
    Ihr Lieblingssong war Atemlos.


  • Coats d’Azur & das zweitausendachthundertfünfundsechzigste Gedicht

    Auf einem Balkon im Hafen von Nizza

    Die Mode
    Mein zweites Ripostegedicht auf „Die Made“

    Tief in eines Saumes Rande
    Sitzt die Mode im Gewande.
    Jahre sind ins Land gegangen,
    Aber die, die an ihr hangen,
    Kleiden sich noch immer so –
    Gurr’n gern um des Garnes Show.

    Der Designer sprach zum Model:
    „Trag du meine alten Zoddel!
    Sollt’s am Catwalk wer erkennen,
    Werden wir’s Upcycling nennen.
    Spiel derweil nicht grundlos dumm,
    Denn sonst holt dich Heidi Klum!“

    Schneiders Model aber strich
    Allen Fummel ab von sich –
    Und statt schummelnd, walkt die pride Deern
    In des Kaisers neuen Kleidern,
    Dass am New Chic Unbekleidet
    Sich manch Blick vorm Shitstorm weidet.

    Doch

    Der Modeshow-First-Row-Synode
    Entlockt’s verbockt ein „Oh, my God!“e,
    Denn voll devot und rot bekoppt golt dort in dem Dom der Mode
    Noch der orthodoxe Groll
    Oller Bloßer-Po-Verbote.
    Der Roben-Dresscode flowt gen Boden
    Oder ans Niveau der Hoden!
    Doch „No!“ der exponierten Fott –
    Selbst Ottos Mops motzt: „Gottohgott …“

    Droh’n solch verrohte Modelmoden,
    Gibt’s Gottlob Folterei-Methoden:
    Verdammt man Frau’n vernichtungsfroh,
    Entflammt man diese lichterloh!
    Und die Molotovcocktail-Bros jene Spots kennen,
    Wo lodenlos-wordene Showmodels brennen.
    En gros blowt so ein lodernd Brodem
    In Opfer-Bodys Todes-Odem! Show-Down.

    Es war, bevor jetzt jemand fragt,
    Der Nude Look halt nicht angesagt –
    Und kommt vielleicht auch nie in Mode.
    Nicht nur der Hubsi findet’s „Schode …!“


  • Rotbuche, weiß & das zweitausendsiebenhundertdreiundachtzigste Gedicht

    Bemalte Rotbuche im Botanischen Garten München

    Ripostegedicht auf „Verse zum Advent“ von Theodor Fontane unter Benutzung aller Endreime

    Wär’se nich am End …!

    Ich wollte mich noch grad entflohn,
    Da warst du Weihnachtsengel schon
    Zur Stube rausgeschritten.
    Aus meiner unt’ren Mitten
    Erklang ein pupsig Seufzer-Ton.

    Die Abfuhr ging mir wirklich nah,
    Grad als ich in den Kühlschrank sah,
    Aus dem ich sonst abzweige,
    Doch der war pure Neige –
    Allein sechs Flaschen Schnaps noch da!

    Der’n Spirits werd’n mich jetzt verheer’n
    Und aus dem Kern der Welt entfern’n.
    Man wird an meiner Fahnen
    Mein letztes Mahl erahnen.
    Und über allem schwebt dein Stern!


  • Bergahorn & das zweitausendsiebenhundertsiebenundfünfzigste Gedicht

    Bergahorn in Kyoto

    Ripostegedicht auf „Der verstohlene Kuss“ von Mustafa Sadik Ar-Rafi’i

    Der verkohlende Stuss

    Mein Brief auf deinen Lippen –
    In Klartext übersetzt:
    Es ging mir nicht ums Nippen,
    Ich wollte, dass es fetzt!

    Betrachten wir es nüchtern:
    Ihr Dichter seid zu schüchtern!

    Da schwärmt ihr in Versen von prächtigsten Rosen
    Und seid in der Tat doch die letzten Mimosen!
    Denn ganz derb benannt, ihr mögt mir das verzeih’n:
    Wenn man sowas einstielt, dann stielt man auch ein!

    Doch ihr schmachtet euch hin mit Schmächtigkeit
    Zur echten Ungerechtigkeit:
    Ey, ich riskier für ’ne flüchtige Lippenberührung
    Den Fluch meiner Sippe ob unzücht’ger Führung!?

    Doch dich bekümmert das ja nicht:
    „Nja, is halt besser fürs Gedicht …!“
    Mann, gilt der Verzicht auf Lust dir als Tugend?
    Ich fühl mich bedroht vom Verlust meiner Jugend!

    Ich machte dir verstohlen klar,
    Dass sehr viel mehr zu holen war,
    Doch vergeblich begann’s in den Lenden zu kitzeln –
    Dir ging’s drum, dein Verslein zu Ende zu kritzeln.


  • Loferl’n’Haferl & das zweitausendsiebenhundertfünfzehnte Gedicht

    Untere Tracht der Alphornbläser beim Bernauer Dorffest

    Der Zaubermä/erzling (Jahresrückblick 2025)

    Sprach ich doch im Wahlkampfeifer
    Von Finananzsolidität?
    Lockt ein 500 Milliarden
    Schweres Konjunkturpaket
    Zum Lockern meiner Wahlversprechen –
    Der Schuldenbremse, die mir teuer.
    Etwas raunt: Das wird sich rächen!
    Vorerst sitze ich am Steuer …
    Ich kann ja die Kohle – ihr mögt mir verzeihen –
    Nicht von der von der Leyen leien!
    Aber die beschloss grad im trendigen Nachrüstungswahn
    EU-weit mit tausend Milliarden zu plan’n!
    Ja, und keiner fragt: Wer bitte soll die denn blechen?!
    Aber jeder klagt: Schaut, hier bricht Merz sein Versprechen!
    Nun, sind auch die Prognosen duster:
    Ich zünde jetzt den Wachstumsbooster!

    Und zahle, zahle manche Zeche,
    Dass als Geldquell Reibach fließe
    Und mit ungebremsten Schwalle
    Zu ’nem Geldstrom sich ergieße!

    Mein Rambo-Zambo-Wahlergebnis
    War wahrlich kein Triumph-Erlebnis,
    Denn noch wen’jer Stimmen als ich zu erringen,
    Konnt‘ für die Union nur einmal wer vollbringen.
    Aber nach den von Ampeln verschlamperten Taten
    War zwanghaft ein glorreicher Sieg zu erwarten …
    Doch statt mit gut situierten und gelittenen Bossen
    Schütt’le ich nun den Genossen die Flossen!
    Nur gilt es, mit Sozis herumzusondieren,
    Ist’s halt nicht zielführend, groß sich zu zieren!
    Klar, war schön, dass die Mitte noch Mehrheiten findet –
    Doch Umfragen sag’n, dass die längst wieder schwindet
    Und zur raschen Vermeidung der nächsten Zäsur
    Braucht’s Geld für Verteid’jung und Infrastruktur!

    Drum zahle, zahle manche Zeche,
    Dass als Geldquell Reibach fließe
    Und mit ungebremsten Schwalle
    Zu ’nem Geldstrom sich ergieße!

    Für so viele Schulden muss man’s Grundgesetz ändern
    Mit Zweidrittelmehrheit im Bund und den Ländern.
    Doch die ungestümen Grünen
    Wagen sich zu sagen „Nein!“ –
    Erdogan sperrt Imamoglu grad für deutlich wen’jer ein! –
    Nach der’n Wahlkampfversagen nun solch ein Betragen?!
    Da hätt ich ma 500einfuffzig Fragen …
    Herrgott, soll ich denn so weit sinken,
    Mich anzubiedern bei den Linken?! (Weil, das wollt ich mir noch als Option für die Kanzlerwahl freihalten …)
    Zustimmung gegen Zustimmung – so geht der Deal!
    Auch ins Grün übersetzt heißt ein „Nein!“ nur „Wieviel?“ …
    Für den Klimaschutz 50, gut, 100 Milliarden? –
    Na, die paar Euro mehr werd’n jetzt auch nicht groß schaden …!
    Also gut, schickt eure Baerbock meinethalben zur UN –
    Geht die Helga Schmidt halt leer aus (die ich jetzt schon nicht mehr kenn …)!

    Wer die Macht hat, hat die Mittel.
    Bitte, Grundgesetz: zwei Drittel!
    Ab zum Bundespräsident‘,
    Der mein Wahlprogramm noch kennt,
    Deshalb zweifelt: „Echt jetzt, Alter?!
    Wird’s beim Strompreissenken bleiben …?“
    „Mach dir nich‘ so’n Kopp, Frank-Walter –
    Ersma heißtet: Unterschreiben!“


– Die 272 Städte/Länder der Fotos (2016-2026)


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