Die Welt hat mich erwischt, als ich mich grad so sicher fühlte.
Der Fisch stank, kaum dass sie in meinen Scheintalenten wühlte.
Sie tischte unter Wut und Stutzen fehlerfündig auf
Und grätschte meiner Seligkeit in den Karrierelauf.
Die Welt hat mich erwischt, als alles wie beschlossen schien,
Und beamte eine Fehlermeldung stoisch auf die Screen.
Gelingt es auch den Technikern, sie manchmal wegzuklicken –
Ich werde sie wie festgefror’n wohl immer dort erblicken.
Die Welt hat mich erwischt, als ich mich quasi sicher glaubte.
Die Welt nahm sich zurück, was ihr mein Selbstbewusstsein raubte.
Im Kohlegebiet ein Kollegenabschied,
Ein Cola-Getränk für die Collagen-Gang,
Ein Kuli-Geschrieb von ’nem Likudblock-Leak,
Ein Collie vorm Coli-Bakterium-Sieg.
Ein im Kellergeschoss eingekugelter Igel,
Im Ikea-Regal ein Gelenkkühlgel-Tiegel,
Ein ob Kobrakotball’n sich beklagender Dieb,
Ein Gokart, ein „Go, Alter!“-Killerprinzip,
Ein kalligraphiertes „Ich hab dich so lieb!“
Es sprach das Gmundner Adjektiv:
„Sprichst du mich aus, so liegst du schief!“
Und fast war ich verlegen.
Dann dacht‘ ich mir: „Weswegen?“
Und sprach es einfach
Aus.
Ein
Gschwandtner Rufer rief vom Uferl:
„Das war doch nur ein Zungen-Zufall!
Komm hierher, wann di traus!“
Tattoos auf der Demenzstation –
Etwas, was mich als Baby verwirrte.
Doch kurz darauf begann’s auch schon:
In allen Hospizen – nur noch Tätowierte!
Glaub mir, mein Junge, schon bald werd’n die Alten
Nur Tattoos an sich und von früher behalten
Und nicht drauf komm’n: „Was galt mir einst
Das Bildmotiv, der Spruch, die Zahl?“
Bald merkt sweet Lynn, wie sie karl-heinzt –
Gezeichnet vom Ich war einmal.
Niedersachsen fragen Seealpenleute:
„Ciao, sachtma, wie war denn dat Wetter so heute?“
„Schön zum Skifahren war’s und auch zum Baden!
Ja, wir war’n noch am Strand nach’m Sessellift –
Und vergaßen glatt, Euch einzuladen …
Sowas merkt man ja erst, wenn man sich später trifft,
Auch, wie schnell man gewöhnt sich ans Hochgefühl,
Dass man nicht täglich stöhnt: ‚Heute wird’s wieder kühl‘.“
Nun, dafür können Niedersachsen
Weil am Tiefpunkt, nur noch wachsen.
Der Gang klingt im Frühling viel weicher,
Wenn das Winterschuhwerk letzte Gänge tritt
Als ein smoother Move’n’Groove-Schleicher,
Der noch Wochen zuvor über Eisflächen glitt.
Wie das Licht, wandeln fortschreitend sich die Geräusche …
Und behauptet jetzt nicht, dass ich mich da wohl täusche –
Nein, alles ist Frühlingserwachen.
Und ich denke mir: Soll er mal machen!
Nun, alles forciert sich aufs Winterverschwinden –
Und alles giert willig aufs Restüberwinden.
Die Rotzfahnen-Twens mit all ihrer Sickness
Der veganunterfütterten Widerstandskraft
Hustet mich an, dass auch ich wohl bald Wick ess.
Die Regio-Luft tränkt bazilliger Saft.
Eure Laune dagegen ist minderansteckend –
Ihr wähnt euch als Aufmupfes Kinder aneckend
Und bekommt von euch selbst nicht genug.
Zelebriert über Handys ’ne Abstandsgewalt
Und schon fühl ich durch euch mich grad unsagbar alt –
Trotzdem sitzen wir im selben Zug!
Llen und Lfriede zLten in der WLt der Lfen,
Können ihren Ltern deshalb eher sLten hLfen.
GL, in derlei FLlen gLte „WLpen-Undank schLten!“ –
Doch reL: WLch Lch hLt noch zu Ltlichen VerprLten?
Der Liten Ldorado ist die LbogengesLschaft,
Die Legant und Loquent grad Ltere hinwegrafft (bzw. Liminiert)!
Lfjährigen kaum vorstLbar,
Leven dann Lementar:
Oft grL gefLt in WLlen,
Sich graue ZL’n erhLlen!