Unsinn

Denn manchmal treibt uns die Freude am Laut zu puren Unsinn ...

Bad Tölz & das hundertneunzigste Gedicht

Der Bulle von Tölz

Sicherlich nicht das Schönste an Bad Tölz, aber von der Stadt irgendwie zum Wichtigsten erkoren: Der Bulle von Tölz. Hier eines der Denkmäler.

Bob, der Bademeister (Stölz & Vorurteil)

Er ist's, dem die Welt oft ins Schwimmen gerät
Wenn er zur Bestimmung der Buchstaben späht
Auf das Meer eines Striche- und Bogengerölls
"Da vorn das ist ... Bauklotz?! Vielleicht auch Bad Tölz?"

Pause dahoam & das hundertvierundachtzigste Gedicht

Berliner Hauptbahnhof

Ein themenbedingter Rückgriff auf das Foto-Repertoire von den Berliner Streifzügen.

Handpuppenschicksal

Es war'n der Kapser und die Heske
Vermutlich ja nicht einmal untalentiert
Doch hat in das Genre der Puppen-Groteske
Wohl niemals ein Kind ohne Not sich verirrt

Würzburg & das hundertsiebzigste Gedicht

Würzburg

Von Seefahrer-Romantik zum Startpunkt der Straße der Romantik.

Wissenslücken

Es ist das Wissen weit gesät
(weil auch ein Sprichwort es verrät):
In der Kürze
Liegt die Würze

Doch wo hat sie zuvor gestanden?

Dieses Wissen kam abhanden

Halle an der Saale & das hundertsechzigste Gedicht

Saale-Spaziergang

Halle an der Saale an den Auen.

Sechs

Die Vokale des Substantivs Saaleaue
Zählte dereinst König Volker, der Schlaue
Mit den Mitteln von heut erscheint dies fast banal
Doch nach wie vor gilt die ermittelte Zahl
Als früher Beweis des menschlichen Geistes
Dem, was er zu leisten imstande sei - heißt es

Doch war Volker bewusst, was er so kontemplativ tat?
Allzu viel zu dem Punkt ist ja nicht überliefert
Nur ein Zählholz ist uns - samt sechs Kerben - geblieben
Von dem man sich sagt, es gab ursprünglich sieben

Hallenkonzert & das hundertneunundfünfzigste Gedicht

Halle an der Saale Marktplatz mit Marktkirche

Das vermutlich vom Schriftbild ausgewogenste Konzertplakat der Welt. Ist ein Gedicht wert.

Alphaville

Alphaville live in Halle!
Ach, da rufen wieder alle:
"Tolle Lyrik, nie gegeben!"
Krass verfasst vom puren Leben

Magdeburg & das hundertsiebenundfünfzigste Gedicht

Bahnhof Magdeburg Neustadt

Bahnhof Magdeburg-Neustadt. Edgar Allan Poe hätte seine Freude dran.

Im Burgenland

Ich mag de Burg, die Wolfs Burg ist
Den Schinken, der die Hamburg disst
Gern meide ich das burgfrei Sein
Das regenslos sein Leid Augsschrei'n

Salzburg & das hundertdreißigste Gedicht

Salzburg

Tourstationen, die mehr Aufmerksamkeit verdient hätten, wo man aber schon zu oft war, um bei Nieselregen Aufbruchstimmung zu wittern. Salzburg ohne Mozartkugeln und weitere Spaziergänge wieder verlassen. Man beachte die Burgenähnlichkeit zum Vortag.

Die Probefahrt

Als ich in meinem Salzburgsarg
Heut Mittag mal zur Probe lag
Ging mit dem Ding gen Holzdirsorg
Mein Eigentlich aus Wollzdirborg

Falkensee & das hundertsiebenundzwanzigste Gedicht

Silhouette am Bahnhof Falkensee

Nach dem Abflug um 6:30 Uhr von Helsinki Zwischenstopp und Auftritt in Falkensee. Weiter ging es dann nach Essen. Zum Auftritt. Und um zwei Uhr auf den Zug gen München, wo ich um 8 Uhr eintraf. Einer 24Stunden-Reportage würdig.

In Falkensee

Ob ich nun nackt im Balkan steh'
Ein Schaf anpack' in Falkensee
Bei 'ner Attacke Hulk anfleh'
'Ne Kalkwand wacker schwarz bestreiche -
Es ist am Ende eh das Gleiche!

Da hör' ich euch den Einwand schrei'n:
"Das kann doch nicht das Gleiche sein!?"

Nun, wenn ich da noch etwas einschränken darf:
Nichts war so weich wie das Fell von dem Schaf

Helsinki & das hundertundsiebzehnte Gedicht

Helsinki

Nächste Tour-Station Helsinki. Das Wetter ist überragend gut, so dass die Gedichte zunächst zurückstehen müssen. Bestes Beispiel:

Tintenkiillia

Hell's Inki löscht alle Spuren der Frommen
Und ist bei den Heavies grad ganz schwer im Kommen

Lorelei & das dreiundneunzigste Gedicht

Lorelei

Auf der Rückfahrt von Koblenz, aus dem Zug heraus: die olle Lorelei.

Romantischer Abzählvers (für Kinder ab vier Jahren)

Lore, leih mir kurz dein Ohr
Und ein Stück vom Ofenrohr
Irgendwann läuft's drauf hinaus
Du gehörlos, Ofen aus

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