Sex & Erotik

Gedichte zur körperlichen Liebe. Oft komplett nackt. Für noch mehr Klicks!

Rummel & das eintausendzweihundertachtundsiebzigste Gedicht

Oktoberfest München 2019

Zu spät, aber nicht zuu spät

Fürs Wannenbad war's schon zu spät -
So würzt denn dann mein Tête-à-Tête
Bei jenem Date mit Annegret
Ein aus dem Achselnass geweht-
Er, angeregter Moschusduft
(mein ungepflegter Modus Schuft),
Der untentwegt die Luft durchfegt,
Was Annegret dazu bewegt,
Dass sie mich zu 'nem Bad einlädt,
Sich zu mir in die Wanne legt
Und dann im Ineinander rät:

"Vereinigung und Reinigung
Vereint man gern in einem Schwung!"

Partnachklamm & das eintausendzweihundertsiebenundsechzigste Gedicht

In der Partnachklamm bei Garmisch-Partenkirchen

Leibesfrucht und Schluchtbreite (Partnerschaft trotz Partnachklamm)

Ich hatt' mein Heim in einer Klamm.

Dort zwängt' ich mich in 'ne Madame,
Die ich klammheimlich schwängerte.

Was ihr die Schlucht verengerte.

Rhein-Nahe-Eck (Binger Loch) & das eintausendzweihundertvierundzwanzigste Gedicht

Rhein-Nahe-Eck am Binger Loch

Im Binger Loch

Heut dring'mer noch
Ins Binger Loch
Erst Nahe und dann Rhein!

Der Mäuseturm,
Den Boys ihr Wurm
Sind Mitglied im Verein!

Kaum will sich wer beschwer'n, gefällt's
Sogar der Festung Ehrenfels!

Gen Bingen bringt der Flüsse Schwung
Ergüsse und Vereinigung!

Auch als der Rhein noch stinkig roch,
Kroch er hinein ins Binger Loch!

Ghirlandina & das eintausendzweihundertvierzehnte Gedicht

Ghirlandina - der Glockenturm vom Dom zu Modena

Sommernackt

Ich mag die Tönung vor der Bräunung,
Wenn das porzellanene Rührmichnichtan
Sich antastend wagt aus der Kleidung Umzäunung
Und allürenfrei einragt ins Nackte, ja, dann
Hält der Frühling ein glühendes Körpercomeback,
Er flattert sich unbändig aus allen Zwang,
Schleudert Perlen, die ich - etwas unerlaubt - einsteck',

Denn ich weiß, all die Winter sind zahlreich und lang.

Padua & das eintausendzweihundertzwölfte Gedicht

Die Kuppeln der Abbazia di Santa Giustina in Padua

Der Po

Statt der Po-Ebene mag ich das Backige preisen,
Das Bettfirmament eines schönen Popos!
Ganz im Schwindel vom sündigen Geierblickkreisen
Vor dem Lob-Zölibat deines strengen "Soso!"s

Dome & das eintausendeinhundertachtundachtzigste Gedicht

Der Münsteraner Dom

Uneindringlich (von Damen und Därmen)

Im bloßen Schoß, da lass dich nieder -
Mösenmenschen haben keine Glieder!

Schäfchenwolken & das eintausendeinhundertsechsundsiebzigste Gedicht

Lichtspiel im Olympiapark

Ripostegedicht zu meinem eigenen Text "Hinten im Korn (auf Halmhöh von Malmö)".

Hinten wie vorn (Das Schaf im Sexfilm)

Dreh ich 'nen Mäh-Porn,
Wird erstmal geschor'n,
Denn
In den Szen'n, die wir drehen,
Soll man das Mäh sehen
Vom Horn bis zum Zeh und
Von hinten wie vorn.

Universitätskantine & das eintausendeinhundertfünfzigste Gedicht

Luftballons in der Kantine der Universität der Seychellen

Menschen

Es ist gar nicht notwendig, Menschen zu essen,
Um menschlichen Wohlgeschmack nicht zu vergessen.
Wir können die Nähe von Körpern genießen,
Auch ohne die Zahnreihen um sie zu schließen -
Zur Sättigung lässt man das Augenlicht stöhnen
Und wohlig Odeure das Stammhirn verwöhnen.

Es braucht auch im Abstand das stiere Begehren,
Um menschliche Leiber mit Anstand zu ehren -
Von sexuellen Attraktionen,
Die in jedem Hinblick lohnen,
Muss niemand die sinnlichen Fingerchen lassen!

Doch schmause auch vom Unbekannten,
Drück dich nicht vor Varianten -
Es gibt so viel Menschen, um nichts zu verpassen!

Elbphilharmonie & das eintausendeinhundertsiebenunddreißigste Gedicht

Detailansicht Elbphilharmonie

Die Nebenjobs der Elphi-Elfen

Hart fistende Harfenistinnen
Sind gewiss im Hafen die
Im Binnenschoß bespritztesten
Protagonisten der Elbharmonie.

Hohe Promenade & das eintausendeinhundertzwölfte Gedicht

Auf der hohen Promenade in Davos

Vom Damenurin

Der Damen indifferent schwallendes Strullen
Beschämt alles strahlharte Pissen.

Der Götter Genie formte jene Schatullen!
Darinnen bewahrt: all ihr Wissen.

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