Frühling

Die thematische Einteilung meiner Gedichte ist im Gange. Hier finden Sie in Zukunft alle Frühlingsgedichte.

Resteis & das hundertundachtzehnte Gedicht

Helsinki

Trotz frühlings- bis sommerhaften Wetters sind die Parks noch voller Schneereste. Und die Eisflächen um die Schären sind gerade mal brüchig geworden.

Die Tage vor dem Tauen

Nun ist das Eis zwischen uns endlich geschmolzen
Jetzt gilt es, den Inselwald niederzuholzen
Um taugliche Kanus für Fahrten zu bauen
Die wir in Tagen vor dem Tauen
Problemlos bewältigt mit kindlichen Schlitten

Mag sein, es war Kälte, auf der wir da glitten

Koblenz & das zweiundneunzigste Gedicht

Koblenz Rhein

Stadt vs. Jahreszeit Crossover.

Kobenlenz

Wenn's Lenz wird und im Schweinekoben
Frisch abgenabelt Ferkel toben
Weil, immer wenn sich's Leben mehrt
Der Start gelingt ganz unbeschwert
Da ringelschwänzt die Leichtigkeit
Wo ich als Bauer ein nich' schreit'
Ich weiß ja, wie die Aktien steh'n
Die haarlos überm Rost sich dreh'n
Doch für diesen Moment
Und zu hundert Prozent
Besinn' ich mich innig, um all dies zu loben
Das Leben, die Ferkel, den Lenz und den Koben

Hofgartenblues & das achtunddreißigste Gedicht

Im Wiener Hofgarten

Man sollte Wien nicht verlassen, wenn man bislang dieses stimmungsvolle Städtchen nur mit purer Quatsch-Dichtung bedacht hat. Habe ich dennoch getan. Hier nun meine postbesuchige Wiedergutmachung:

Vorfrühlingsmelancholie

Die braunbegrauten Astkorallen
Der herbstzeitvergessenen Großstadtallee
Sie spür'n in ihren Wurzelballen
Die ersten Signale an Knospen-in-spe
Es lässt die Gewissheit von Blühen und Sprießen
Sie schweigsam die Tage des Aufschubs genießen

Denn wenn Dorn und Rösschen erst aufgewacht sind
Ist der Wandel vorbei

Und das Sterben beginnt.

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