Frank Klötgen – Post Poetry Slam – immer frische Gedichte & Fotos

Seit 2016. Auf Globetrotter-Slam-Tour durch bislang 38 Länder auf 5 Kontinenten

Vierzeiler


  • Parsenn & das siebenundvierzigste Gedicht

    Davos Parsenn

    Zwei Tage Sonne, Pisten 1A. Gutes Nebenprogramm für einen Slam.

    Höhenwandrers Nachtlied

    Über allen Gipfeln ist Ruh
    Da in der Steilwand, das bist du!
    Man höret nur ein jähes „Huuch?“
    So schnell kann’s gehen – guten Flug!


  • Davos & das sechsundvierzigste Gedicht

    Zentrum Haus Davos

    Der Ausblick von meinem Balkon im umgebauten Sanatorium. Hier lagen früher fünf gut eingepackte Lungenkranke. Urform des Wellnessurlaubs.

    Zu spät

    In dem Heim für Lungenkranke
    Fand ich eine Zungenschranke
    „Eine was?“ hör ich euch fragen

    Tja, schon kann ich’s nicht mehr sagen …!


  • Bern & das vierundvierzigste Gedicht

    Bern Reitschule

    In der Schweiz können sich auch die autonomen Zentren des liebreizenden Gesamteindrucks nicht erwehren … Bern war 2002 meine National-Slam-Wiege – als Starter für den Molotow-Slam HH. Gestern durfte ich dort fulminant Slam-Abschied feiern. Obschon ja so ein Featured Poet-Slot eben genau das ist, was ich auch 2017 noch gerne übernehmen werde.

    Das A und Ä der Bären

    Man sagt zwar, dass in Bern Bär’n
    Schon ob des Namens gern wär’n
    Doch klagte mir ’ne Brummbraut
    Karg wär’s hier ohne Umlaut


  • Bochum essen & das zweiundvierzigste Gedicht

    Currywurst im Bermudadreieck Bochum

    Bermuda3eck, Freibeuter, Riff – wer über die letzten Jahre beim Club der Lebenden Dichter auftrat, ist zwar nur in Bochum gewesen, hat gefühlt aber trotzdem ein wenig Seemannsblut in den Adern und vermutlich einige der Original (!?) Currywürste im Magen. Und weil jene nicht zu Essen wie bei Muttern gehören, dieses Gedicht:

    Baby (Die Grenzen der Erziehung)

    Im Spätsommernachmittag-samtigen Wind
    Hab ich dich daheim einst gebettet, mein Kind!
    Doch wurdest du, ganz ungestüm
    Ein asoziales Ungetüm …


  • Umzüge & das fünfunddreißigste Gedicht

    München Stadtsilhoette mit Bergen

    This is the day. Vor genau zwei Jahren parkten zwei riesige Zapf-Umzugslaster mit Berliner Kennzeichen vor unserer Münchner Wohnung. Wir hoffen lange Zeit nicht darüber nachdenken zu müssen, wie viele Laster für einen erneuten Umzug nötig wären. Trotzdem ist es schön zu wissen, dass unsere Clouds frei von Daten sind. Schleppen lohnt.

    Meine Wohnorte

    Jede Stadt, wo ich wohnte, kriegt’s auch ohne mich hin
    Essen, Hamburg, selbst Berlin
    Trotzdem glaub‘ ich, es flüsterte München zu mir
    „Schön, dass du da bist – wir brauchen dich hier!“


  • Vereinsheim & das vierunddreißigste Gedicht

    Rathaus München

    Auch wenn sich in diesem Jahr der Luxus zweier auftrittsfreier Tage zu etwas Lebensnotwendigen entwickeln wird, liebäugele ich mit einem Spontanauftritt heute Abend bei Blickpunkt Spot. Im stets beliebäugelungswerten Vereinsheim Schwabing. Wie das wohl ausgeht?

    Zumündest

    Du, München, wärst so gern wie Mün
    Weil der so groß und mächtig ist?

    Vergiss nicht, dass du ümmerhün
    Zumindest schon mal mündig bist!


  • Fernweh & das fünfundzwanzigste Gedicht

    Wailea Beach

    Wenn die letzte Wäsche gewaschen und neubeduftet im Kleiderschrank verstaut ist, bleibt sich nur einzugestehen: Ist durch, die Nummer. Um so lakonischer stimmend fällt der Anblick der gesammelten Fotodokumente aus.

    Urlaubsreprise

    Hotels, Hotels, Ressorts und mores
    Der stete Nachhall eines „Woahs!“s
    Im Labsalluxus-Wiegeschwung

    Und jetzt schon: nur Erinnerung


  • Zurück in München & das vierundzwanzigste Gedicht

    Balkon Tengstraße

    Nach einem Stelldichein beim „Wo ist Hola?“-Slam in der Landebahnstadt Frankfurt und der freundlicherweise für zwei Nächte gebuchten Unterkunft zur Jetlag-Verarbeitung sind wir nach München zurück gelangt. Und bereits etwas melancholisch.

    Fragestellungen und andere Positionen

    Fragtest du mich, woran ich hänge, ich hinge
    An dem Kalkül der vergänglichen Dinge

    Doch so bewahr‘ ich, ungefragt
    Nur alten Kram, schon hoch betagt


  • Jetlag & das dreiundzwanzigste Gedicht

    Backstage Wo ist Hola Slam

    Irgendwo zwischen dem Auftritt in Seattle und der Ankunft in Frankfurt wurde der 20. Januar verschluckt. Bin zu müde, um der Sache nachzugehen.

    Nicht in der Lage – die verschobene Zeit

    In Frankfurt hab ich eine Jetlagablage
    Zu der ich, Frank, flugs meine Koffer noch trage
    Denn die MEZ holt sich pardonlos ihr Stück
    Des bei Hinfahrt verlängerten Tages zurück


  • Wild Rooster & das zwölfte Gedicht

    Wild Rooster Kauai

    Sie sind wirklich überall. Und eleganter als jedes Hühnertier in artgerechter Bodenhaltung:

    An die wilden Rooster von Kauai

    Ihr tockert frechfromm über Wiesen und Straßen
    Weil in üppiger Sattheit die Leute vergaßen
    Ihr wärt andernorts ein gefundenes Fressen…
    Nur kein Panikgegacker – sie hab’n’s ja vergessen!


Die 272 Städte/Länder der Fotos (2016-2026)


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