Einer der notorisch von mir aufgesuchten Badepunkte während der Tourpausen.
– 05.07.2016 Planschen
– 07.08.2016 Planschen
– 21.09.2019 Planschen
– 10.03.2026 Spaziergang und Planschversuch
Ich wüsste gerne so viel mehr
Von so und so viel Dingen!
Doch wo bekomm ich Wissen her?
Man kann’s ja nicht erzwingen.
Nun, unser Dasein ist begrenzt
Von Sinn und Lebensjahren.
Doch manches Pfiffiküsschen glänzt –
Scheint alles zu erfahren …
Ach, könnte ich vorm Grauen Star
Die Nachtigall erkennen,
Am Blatt und an der Rinde Ma-
serung ’nen Baum benennen!
Ach, wüsste ich vom 30jährigen Krieg
Doch mehr als dessen Dauer!
Und mit einem My aus dem Reich der Physik
Wär ich bedeutend schlauer …
Wenn ich dereinst final verderb,
So hätt ich mein Dasein, das damit dann endet,
Zumindest in puncto Wissenserwerb
In vielerlei Hinsicht doch vollends verschwendet!
Und auch diese Woche rast dahin … –
Schon Mittwoch, da grade erst Wochenend war!
Der nahende Freitag beschwört ein WinWin –
Das übliche „Schmied schon mal Pläne!“-Blabla.
Denn auch dieses Weekend wird sinnlos sein –
Zu viel freie Zeit bei geschlossenen Läden.
Für das bisschen an Einladung mach ich mich fein –
Im Kalendertief zieht mein Verfall seine Fäden …
Simple Schönheit ernährt sich meistatemberaubend –
Du entgegnest „natürlich“, das Adjektiv meinend.
Nur: Was hier selbstverständlich ist, nähert sich glaubend –
Den Beschreibungen weit’res Erfassen verneinend.
Wenn ich in meinem Leib geh
Des Winters um den Eibsee
Und dessen Wasser Reinheit
Nach „Scheiß drauf, jetzt geht’s rein!“ schreit,
Mahnt grimm des nahen Eises Schicht:
„Ich ahne Schlimmstes – nice wird’s nicht!“
Als schützten dich milde Barrieren,
Staut das Grauen sich vor deiner Welt.
Noch lässt sich ein Zutritt verwehren,
Noch stützt, was entgegen gestellt.
Doch die Unbändigkeit der Bedrohung
Spürt, dass Kraft sich bald lautstark entlädt.
Und du alterst in jene Verrohung,
Die ungerührt schon nach dir späht.
Auch ich fühlte einstmals mich sicher,
Auch mir hielt ein kindlicher Deich
Mein niedlich geblümtes Gekicher.
Nun bin ich von Unglück so reich.
Nun, als zahmer Täter schlüpft dein Los
In kleidsame Versprechen.
Doch hält es all die Zügel bloß,
Um später auszubrechen.
Es scheut sich der Tag zwar, die Nacht zu berühren
Doch lässt sich das Nichts schon im Blinddarm verspüren
Selbst gröbste Selbstverständlichkeiten
Lümmeln sich auf beiden Seiten
Man wird’s dir mit berstenden Grenzen erklären
Mit der Tendenz zum Ungefähren …
Doch ist’s, dass die Fülle der Schönheit nur blitzt
Weil in ihrer Hülle ihr Abwesen sitzt