Strandsand, Wellenhinundher
Lichtermeererhellung – wer
Mag da nicht herniedersinken
Und ein Kokosnüsschen trinken?
Du find’st Nieselregen schöner
Und genießt den Restfleischdöner?
Ob Niederlagen denkst du: „Nie mehr!“
Und niest in der Spritzgischt vom Straßenverkehr
In den Vororten und zweite-Reihe-Hausreihen
Hockt die Folklorefreiheit Afrikas
Freundlich auf dickfleischigkrautigem Gras
Doch sie kann die Exotik nicht gänzlich entweihen
Immer schwänzt eine Palme, ein Dickicht
Das keiner Gartenwelt Halmung entspricht
Hier sind das Cruisen, die Bässe noch warm vom Versuch
Hier wird niemand die Scheinwerfer blenden
Ist das Eiland ein einig „Ich kenn’n den!“
Alle Globalisierung bleibt ein fremder Geruch
Lehrt das Leid, nicht zuviel zu erwarten
Harkt die Zeit die Option
Zwischen „noch nicht“ und „schon“
Nachdem wir den Hund begraben hatten
Schlich der Geruch der Verwesung in alle Zimmer
Es war wohl der hündische Überschuss Treue
Der ließ sich nicht mit ihm bestatten
Und das ist der Grund, Welt, weshalb ich noch immer
Mein Herz zu beerdigen scheue
Stetig scheint mir mein Wagemut etwas zu sagen
Wie: Ich glaube, ich meinte wen anders als dich!
Jene Pfade, die in meine Trottbahnen ragen
Wollen zuviel Gepäck fürs sich wandelnde Ich
Groll‘ nicht den Drogen der Irrfahrten wegen
Ohne sie gäb‘ es gar keine Reise
Trünn‘ auch nicht ab von des Alkohols Segen
Denn wer will die Welt doppelt so leise?
Nun wiegt dich die Zerbrechlichkeit
Zu dem Sermon „Das war zu erwarten“
Der gern als nebensächlich weiht
Allen Ungestüms prächtigste Taten
Beginn’n auch meiner Jugend Helden
Sich nacheinander abzumelden
Für den Rest meiner Zeit rühr’n sie tief durch die Knochen
Schür’n hinter dem Vorhang vom einstigen Brennen
Ich hab‘ meine Seele längst zigmal erbrochen
Aber vier bis fünf Songs lang kann ich sie erkennen