Mit schwadigem Tänzeln vom Schneestaub im Wind
Als frostige Spielart von Nebel,
Mal prustet die eisige Kühle dich blind,
Mal prickelt die Haut vom Geschwebel,
Bis klirrendbrüll‘nde Winterzeiten
Über sorgsam zugeschneiten
Sorgenbrettern mordend wettern,
Ist es wahrschneilich,
Das in Reih‘ sich
Herbstschmerzen verflüchtigen,
Frostmarken mich. Als Süchtigen.
Das hier schaut grad aus
Wie‘s Rathaus
Von Essen.
Ich rat‘, schau‘s Dir an, Mann!
Ich schwör‘, ey, dann kann man
So‘n Ausseh‘n viel schwerer vergessen.
Ein kleiner Hauch von Hauptgewinn
Püstelt sich zum Sturmtief hin,
Täuscht den Losvernarrten bloß, dem
Die Erwartung von was Großem
Zu sehr zur Erfüllung wird,
Die sich nie zu ihm verirrt.
Denn das Glück der Futterstellen
Wiederholt sich nicht in Wellen –
Tröge bleiben ewig statisch!
Du bist nicht vermittelbar. Lisch
Deine kleinen Hoffnungsfunken,
Die dir nur zum Spott gewunken!
Gott hält deine Leine kurz,
Quält dich mit der Angst vorm Sturz
Und schwätzt stets von Möglichkeiten,
Die dich halten in dem Fight. Denn
Es ist nicht für dich bestimmt,
Was der Welt den Atem nimmt.
Der Weihnachtsbaumhain meines Lebens
Wäre eines der prächtigsten Wildschweinverstecke,
Der Geschenketurm jährlichen Gebens
Reichte bei mir bis zur domhohen Decke,
Das Leid der mich labenden Tierleiberei
Trieft vor rudelauslöschender Schuld,
Doch spricht mich von weit’ren Erklärungen frei:
Die über dem schwärende Huld.
Du heißt mich unter Aufsicht zu schreiben,
Mein Talent nicht am sprunghaften Rausch zu verschwenden.
Doch höhlt dein sittsam Im-Recht-zu-bleiben
Zu viel Dunkles, um all meinen Aufruhr zu blenden.
Korridor und Quarantäne,
Erster Chor des „tutto bene!“ –
This land is Mailand, Goethesöhnchen!
Die Kommunion der Kaffeböhnchen,
Der Grundkurs einer Eingewöhnung.
Geschäfte und Geschäftigkeiten –
Pünktlich zu fast gleichen Zeiten!
Kaum Grund, sich umzuorientieren,
Man hustet nicht beim Inhalieren,
Doch den Blick, ihn mäandert schon andere Tönung.
Und unfertig leicht sagt man hier: „Italiener?
Fühl’ma manchma selbs wie eena!“