Tiere

Die thematische Einteilung meiner Gedichte ist im Gange. Hier finden Sie in Zukunft alle Gedichte, bei denen Tiere die Hauptpersonen sind!

Ebersberg & das fünfhundertvierunddreißigste Gedicht

Egglbureger See bei Ebersberg

Danke, Mama!

Von Ferkeleien hochgesaut
Hat Ebersberg sich selbst erbaut

Gartengäste & das vierhundertachtundneunzigste Gedicht

Grüner Leguan in Tortuguero

Leguanüberlegung

Besser, du legst dich nie mit einem Leguan an
Als "bissig" belegt ist der Leguanmann!
Ob Gleiches auch gilt für die Leguanfrau?
Man ahnt es, man denkt es, doch weiß nicht genau ...

Manuel Antonio & das vierhundertsechsundneunzigste Gedicht

Kapuzineräffchen in Manuel Antonio

Der Kapuziner - Dieb vorm Herrn.

Erziehung 1: Straff muss sein

Affe, Affe - lieb, lieb lieb?
Strafe, Strafe: Dieb, Dieb, Dieb!

San Pedrillo & das vierhundertfünfundneunzigste Gedicht

Klammeraffe im Corcovado NP

Affenstark und aradiesisch (Naiv im Nationalpark)

Affen sind hier sehr normal
Und ihr Anblick eh'r banal
Und das Gaffen nach den Affen
Scheint hier wenig rational

Auch Aras sind nicht gar arg rar
Als Anstarrer von ihnen war
Ich hier ja rarer als der Ara

Ein entwaffnend barer Narr

Rückkehr von der Isla de Caño & das vierhundertvierundneunzigste Gedicht

Playa Ricon Drake Bay

Hier könnte nun ein hässliches Foto von meinem malträtierten Bauch sein. Genießen Sie die Alternative!

Zum Verlauf einer Quallenverbrennung

Quallenquaddeln auf dem Bauch
So will es der Schnorchler-Brauch
Erst das britzlig-fiese Brennen
Dann - nach Woche Eins - erkennen:
Nun verschlechtert sich's rapid
Färbt sich rot bis anthrazit
Wölbt sich auf und kitzelt dich
Kratzt du, wird es britzelig
Again
Doch wenn
Dir deucht, jetzt seist du ernsthaft krank
Ist's vorüber. Gott sei Dank!

Sirena River & das vierhundertdreiundneunzigste Gedicht

Krokodil im Corcovado NP

Noch von Schnorcheleindrücken und Fischmassen inspiriert - schon liegt Interessantes am gegenüberliegenden Ufer.

Mein Schwarm

Leib unter Leib und auf weiteren Leibern
Im Körperverbund mit den Neben-uns-Treibern
Sind wir eene Wolke und strotzen vor Kraft
Dank einverleibter Nachbarschaft

So gelingt sich-um-uns-reißenden Räubern
Nicht mehr als die Fasern des Randes zu säubern
Es ist eine Dummheit, doch schwächt nicht den Kern
Wenn manche sich zu weit entfer'n

Leib an Leib sind wir auch Teil unsrer Lücke
Und diese Bereitschaft ergänzende Stücke
Fürs Massenerleben gibt uns der Schwarm Raum
Als klar umgrenzter Küstentraum

Im Schwarm gibst du dir Sicherheit
Tauschst Einig- gegen Einsamkeit
Man baut vieles auf - außer Intelligenz
Denn er bringt nur hervor, was du selbst bereits kennz

Sirena & das vierhunderteinundneunzigste Gedicht

Tapirmutter mit Jungem im corcovado NP

Wem man so am Strand begegnet.

Im Tapirquartier

... - da sahen wir ein Paar Tiere
Zwar irg'ndwie erwartbar, schrie's in mir: "Tapire!"
Ich konnt' sie vor mir atmen seh'n!!!

Und mehr ist dann auch nicht gescheh'n

Doch der Umstand, wie nah mir der Tapir war
Schien fast zu erfordern, dass sonst nichts geschah
Uns hätt' ein Szenario, das besser bewacht
Wohl niemals so nah zueinander gebracht

So dass ich als das, was ich darf, akzeptiere
Ein ganz knapp vorm Dasein im Schlaf der Tapire

Manchmal ist ein großes Ziel
Im Erreichtsein sehr subtil

Nasenbären & das vierhundertsiebenundsiebzigste Gedicht

Nasenbären

Wem man so beim Spaziergang begegnet.

Nasenbären

Wenn die Nasen mancher Bären
Nicht so namensgebend wären
Entbehrte es jeglichen Ansporns zu wachsen
Wär' das da vorn auch okay wie bei Dachsen!

Doch im Nasenbär'ngesicht
Hat die Werte mehr Gewicht
Als gelt' dort - so ungefähr:
Ich die Nase, du der Bär

Spinne, bunt & das vierhundertsechsundsiebzigste Gedicht

Wem man so beim Spaziergang begegnet. Auf vielfachem Wunsch: ein Spinnengedicht! Was man nicht sieht: Im Netz hing ein wunderschöner, halb verwitterter Morphofalter.

Die binomischen Formeln der Insektenphobie

Spinnen drinnen?
Braucht man Mut!
Spinnen draußen?
Auch nicht gut ...!
Und in Spinnen innendrin?
Klingt nicht grad nach Hauptgewinn!

Gut? ... da alle einig grienen
Widmen wir uns nun den Bienen:
Bienen drinnen?
Etc. etc.

Stirnlappenbasilisk & das vierhundertvierundsiebzigste Gedicht

Stirnlappenbasilisk

Wem man so alles beim Spaziergang begegnet. 1a-Drache.

Von Rittern und Drachen und bitteren Fakten

Was Ritter so für Sachen machen
Eh sie in der Drachen Rachen
Zerknittert ihren Geist aufgeben?

Nun, halt Ritteralltagsleben:
Malen, lesen, Fahrrad fahren
Sich mit 'nem Prinzesschen paaren
Nach 'nem Kompliment erröten
Und verlier'n beim Drachentöten

Alsbald war die Ritterschar
(Mittelgroß und nachwuchsrar)
Derart kritisch dezimiert
Dass sich ihre Spur verliert

Die Sprache der Drachen kannte zu jener Zeit
Kein "Achtet doch mal auf die Nachhaltigkeit!"
So dass die Vorratsunbewussten
Elendig verhungern mussten

Es gab in diesem frühen Spiel
Von zweierlei gleich viel zu viel:
Vom ritterlichen Wagemut
Und von der Drachen Abschlachtwut

Und so gehör'n seit langer Zeit
Auch beide zur Vergangenheit

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