Und wieder einmal kommt ein Tag nicht in Schwung
Und verplempert sich weiters im Grämen.
In bin meines Elends Verunreinigung,
Ich sollte mich sowas von schämen!
Mein schwärzend Dazutun erst macht den Kohl fett.
Ohne mich wär‘ das gar nicht zu schaffen!
Die Welt schleift mich bestenfalls ins Lazarett –
Mich strecken die eigenen Waffen.
Nun sterben schon die mit den kindlichen Namen
Und schließen verbliebene Lücken.
Solange die Einschüsse näher nur kamen,
Rief uns keine Zwanghaft zum Särgebestücken.
Nun kann man den Abstieg mit Namen benennen
(und die waren ja längst noch nicht dran!).
Vorm Stimmbruch Verstummende lehr’n mich erkennen:
Zum Bald neigt sich mein Irgendwann.
Ein bisschen Heimat lasst mir noch
In euren neuen Metropolen!
Ich machte mich schon klein und doch
Wurd‘ das wertlos mir Teure
Zum Unnutz das eure –
Im Rausch der Option mir gestohlen!
Nach dem Räumen der Räume von alten Geschichten
Ziehen neue Mieter ein
Auch die werden träumend, sich einrichtend, dichten
Und bald so alt wie alle sein
Wie könnt ich dir mehr als nur undankbar sein
Da ich dich von außen betrachte?
Wir war’n wie aus Volldampf im Mittenhinein
Und opferten nichts dem Verdachte
Mancher Zustand drängt nicht, ihn als Glück zu versteh’n
Und versinkt dann im Zuselbstverständlich
Wir trudeln fast lieblos durchs Weitergescheh’n
Möcht ich mit dem Rest Elan noch etwas bezwecken?
Gibt es einen lohnend Wert für mich zu entdecken?
Soll ich in der Niederwelt wieder suchend taumeln?
Oder lass ich unterm Glied frei mein Säckchen baumeln?
Letzteres soll fortan sein: Sinn von meinem Leben!
Habe dieser rohen Welt doch noch was zu geben …
Nun ist der Entwurf mit gebrochenen Flügeln
Weit neben das Reißbrett geworfen
Noch halten sich Mären von blutigen Knien
Die selbst als Geschichten verschorfen
Um Deutungsspielräume mag ich mich nicht prügeln
Gewinnen tun eh nur die andern
Ich werde mich still aus dem Zimmer verzieh’n
Und wandern und wandern und wandern