Irr verlustiert es im Sprachmaterial,
Dieses Lustvoll-Geschenke-sich-selbst-zu-verpacken!
Rabaukenschalk kalkt deiner Eingebung Wahl
Und verschwurbelt die sichtbaren Macken.
Der Worte Unerheblichkeit
Schwebt jäh hinhoch im Spiel.
Verblendungsfreie Heiterkeit –
So wenig schwirrt so viel.
Es scheint schon bedrückend, wie Dinge zerschwinden,
Die vor ein paar Jahren noch Selbstverstand hatten,
Seuft’s mich, angelehnt an den ewigen Rinden
Der Wälder, zermürbt von den Wanderdebatten.
Im Drinnen fehlt mir jetzt fürs Bleiben zu viel.
Aber hier kann ich auch nicht verweilen.
Als Erstes von Manchem zerschwand wohl mein Ziel.
Und mit euch kann ich keines mehr teilen.
Auf edlen Kredenzen und Anrichtemöbeln
Berserkernd wedelnd herumba!zupöbeln,
Um dann doch aller Schönheit die Schönheit zu lassen –
Spürend, ein Mehrheitchen wird dich jetzt hassen,
Ist für mich das feinste Übel,
Festigt meines Daseins Dübel.
Wo dennoch Teures runterfällt,
Ist’s die Schuld von eurer Welt!
Der Winter lässt den See wie verkleinert entglänzen
Und die Schwimmer – wie immer – zumutiger werden,
Die dann derart entlernt in der Ferne auf Erden
Ozeane durchkraul’n im Vertrau’n neuer Grenzen.
Schelmisch grüßen die Felchen some Leichenimporte
Und genüsslich triumphert ein Wasserhuhnflöten:
Es schluckt gluckernd global unentwegt unser Töten!
Ob zu anderer Zeit, ob an anderem Orte …
Euch, die ihr mich treu gestützt habt,
Hab ich oft roh berieben.
Was euch klarlos in den Blick schabt,
Ist uns als Rest geblieben.
Niemals werd ich wieder schauen,
Wie ich flüchtig jung geschaut.
Denn schon löst sich von den Brauen
Jahrverätzte Bindehaut.
Ein Vorratsschrank mit Möglichkeiten
Stand lang bei uns im Flur.
Der schien uns ständig zu begleiten,
Als wartete er nur
Auf neues Dorthin!, frische Spuren.
Nun gibt’s den Schrank nicht mehr.
Und lustlos flüstern die Auguren:
„Wir glauben, er war leer!“