Na, ich lasse dich einfach mal blöde reden:
„Ja, safe ey, von da uber ich dann kurz rüber!“
Zwar scheint mir in dem Moment sehr viel hinüber,
Doch sag ich: „Ja, amtlich, genau Bro, auf jeden!“
Zwar scheint mir in dem Moment sehr viel hinüber …
„To be honest, die hat mich jetzt gar nicht related!“,
Bekennst du, nachdem du mit Jill dich gedated –
Ich wund’re mich grade, veau reden wir drüber?
Auf der wärmeren Seite der Berge
Leuchtet Hügeligkeit mir so ein.
Hierzuorts spricht das Volk oft vom Sporteln –
Aber da sag ich inbrünstig Nein!
Auf der wärmeren Seite der Berge
Hat die Techniktextilie einfach keine Funktion.
Ich mag Sonne mit nackter Empfängnis begrüßen,
Nicht als Faktor des Tagessolls Peaksubtraktion.
Collodi und Goldoni,
Kolonastik em pom pie,
Tre pizze Quattro Stagioni,
Limoncellomelodie
Und multipulti emozioni,
Monokulti Frau Meloni –
Italien, Italien …
I mag und mal di mal so hin!
Ja, natürlich muss Italien es forsch übertreiben:
Mir sein Licht unters oberste Nasenloch reiben
Nebst der bunkerverbauten Kartoffeligkeit –
Mein von Ordnungsgehorsam geerntetes Leid
An den Provokationen der offenen Chancen!
Und wie immer macht Lebensgenuss mir Avancen.
Doch ich mich verschließen, an Heimatstolz binden
Diese Weisheit, mein Deutschsein so scheiße zu finden.
Eine kleine Erinnerung, die ich da hab,
Umwegt eine Kirchenruine im Wald.
Die fiel aus der Zeit, ist sich selbst längst ein Grab
Und mahnt: Dein Fassaden-Dasein startet bald.
Bald schallern aus dir allein Durchhalt’parolen –
Dann ist’s nur ein Trotzalledem, das dich treibt.
Vitalität lässt sich nicht wiederholen,
Selbst wenn sie als kleine Erinnerung bleibt.
Im Schnee ahnt sich nichts, dass er bald schon verschwindet,
Dass ein Tauwetter kommt und den Tusch überwindet,
Den er gewichtig angestimmt,
Und aller Schicht die Deckkraft nimmt.
Sein Intermezzo bleibt als Stück,
Vom Schnellfall angespielt,
Es variiert allein darin,
Wie lang er dies Jahr hielt.
Das Eishockeysein ist mir Leerstand im Leben –
Es wird keine Eishockereien mehr geben!
Der Abstand – zu groß zwischen mir und dem Schläger,
Entschied ich, der sonst ja ein Dauerabwäger:
Kein Puck erzeugt’s Zucken vom Gern-mit-Dabeisein.
Es heißt trotz Gefall’n an der Zuschauerei „Nein,
Mein Leben gibt kein’n Moment Eishockey her!“
Und von solcherlei Leerstell’n gibt’s hundertfach mehr …
Wir schlittern durch mittlere Jahre des Scheiterns,
Der Trott schlägt die Pläne des Fahrspurerweiterns.
Ja, wenn wir so wandel- und lernfähig wären –
Hätt’s nicht längst Beweise gegeben?
Das Immergleich prägt unsrer Spielräume Sphären,
Wir bleiben derweil in den Startblöcken kleben.
Was wünschen wir folglich uns fürs neue Jahr?
Möglichst viel von dem Zustand, der früher mal war.