Und auch diese Woche rast dahin … –
Schon Mittwoch, da grade erst Wochenend war!
Der nahende Freitag beschwört ein WinWin –
Das übliche „Schmied schon mal Pläne!“-Blabla.
Denn auch dieses Weekend wird sinnlos sein –
Zu viel freie Zeit bei geschlossenen Läden.
Für das bisschen an Einladung mach ich mich fein –
Im Kalendertief zieht mein Verfall seine Fäden …
Simple Schönheit ernährt sich meistatemberaubend –
Du entgegnest „natürlich“, das Adjektiv meinend.
Nur: Was hier selbstverständlich ist, nähert sich glaubend –
Den Beschreibungen weit’res Erfassen verneinend.
Wenn ich in meinem Leib geh
Des Winters um den Eibsee
Und dessen Wasser Reinheit
Nach „Scheiß drauf, jetzt geht’s rein!“ schreit,
Mahnt grimm des nahen Eises Schicht:
„Ich ahne Schlimmstes – nice wird’s nicht!“
Ich werde behalten: Du warst Schuster,
In meinem Kosmos der Schuster der Welt.
Es war deine Werkstatt stets maximal duster
Und alles von raschen Maschinen umstellt.
Es schien niemand den richtigen Preis zu bezahlen,
Als sei die Arbeit Lohn genug
Von denen, die dich gerne weiterempfahlen
Als Mitwisser am Selbstbetrug.
Ich hoffe, die Rechnung ging letzten End’s auf
Durchs probate Spendieren von Runden.
Wer so gewichtet, zahlt vermutlich nicht drauf,
Hat bereits unsre Zeit überwunden.
Die Tür deiner Werkstatt fiel längst schon ins Schloss –
Ein Verlust, der, so hoffe ich, irgend’nen Gott schert.
Schon seltsam, wohin all die Zeit seither floss …
Und die großen Maschinen beziffert ihr Schrottwert.
Du bettelst so geduldig
Um die Krumen meiner Milde.
Ich fühl mich reich wie schuldig,
Doch bin schildmäßig im Bilde,
Dass das Füttern der Vögel voll schädlich ist
Und keinesfalls uns gnädlich misst.
Das letzte Wiegen deines Kopfes
Hat mich dann doch noch umgestimmt:
Dies Brez’nstück nun nimm und stopf es
Hinein in dich Wesen, das so gut getrimmt
Bestätigung erfahren sollte!
Eine Ententantenautoantenne,
Zwei behende behindernde Hände der Henne,
Drei Saucieren von Sudresten säubernde Busen,
Vier von flennenden Felltieren fällige Flusen,
Fünf Gags der gehäckselten Ex-Heckenhex
Und Sechs, denk besessen vom Sex ich, Sex, Sex.
Der Gang klingt im Frühling viel weicher,
Wenn das Winterschuhwerk letzte Gänge tritt
Als ein smoother Move’n’Groove-Schleicher,
Der noch Wochen zuvor über Eisflächen glitt.
Wie das Licht, wandeln fortschreitend sich die Geräusche …
Und behauptet jetzt nicht, dass ich mich da wohl täusche –
Nein, alles ist Frühlingserwachen.
Und ich denke mir: Soll er mal machen!
Nun, alles forciert sich aufs Winterverschwinden –
Und alles giert willig aufs Restüberwinden.