Die Spree
Ick seh die Spree mehr so als See
Nich die See, sondan der
Sons hätt ick ja ooch eh’r jesacht
Ick säh die Spree als Meer,
Der Herr!
Frank Klötgen – Post Poetry Slam – immer frische Gedichte & Fotos
Seit 2016. Auf Globetrotter-Slam-Tour durch bislang 38 Länder auf 5 Kontinenten

Die Spree
Ick seh die Spree mehr so als See
Nich die See, sondan der
Sons hätt ick ja ooch eh’r jesacht
Ick säh die Spree als Meer,
Der Herr!

… und ein zweites Stück vom sich allmählich andeutenden dreizehnten Marilyn’s Army Album!
Nächte, die die Welt verschlechtern
Ich bin in deinem Umkreis
Sicher nicht so gern wie du
Richtig wär’s, zu flüchten
Nur ich komme nicht dazu
In den Nächten, die die Welt verschlechtern
Alles geht von selbst dahin
Während ich verdächtig unverdächtig bin
Refr.: Und in diesen Nächten fehlt’s an Sonnenschein
Doch ich mag, wenn der Tag sagt: Gut, dass mal wer nachhakt
Dieser Punkt ist mein!
In Nächte, die die Welt verschlechtern
Rutsch ich zwanghaft rein
Doch ich mag, wenn der Tag sagt: Gut, dass mal wer nachhakt
Dieser Punkt ist mein! Nur noch mal nachzähl’n …
Wir taumeln und wir stolpern
Und wir scheuen uns vor Halt
Der Nachwuchs flüstert zärtlich:
Seid ihr dafür nicht zu alt?
Für Nächte, die die Welt verschlechtern
Alles geht von selbst dahin
Während ich verdächtig unverdächtig bin

Zapfenreich
Oan Zapf’n hängt an einem Ast
Noch ruhig baumelnd und gefasst
Schon fällt er nunda auf der Wies’n
Wo du, da sie an Zapfen reich
(die noch dazu einander gleich)
bloß findest jenen, doch nie diesen

Wandrers Nachtlied. Der Spreepark-Remix
Über allen Schienen
Ist Ruh,
Und in bemoosten Fahrkabinen
Ahnest du
Schlummern Fahrtwindturbulenzen.
Alle Statik
Starrt und knarrt
Dir und uns den Riesenrat:
Jeder stößt an seine Grenzen.
Vor dem Tore: Kassenhäuschen.
Die warten schon lange
Auf Wärter und Schlange
Und wundern sich: Kerl, wat’n krasset Päuschen!
Hier liegt
Des Vergnügens Mumie
Zu Ruinen aufgebahrt;
Die Dinos verrotten im Walde.
Warte nur, balde
endet auch für dich die Fahrt.

Berliner alleen uf Berliner Alleen
Sie so alleene, hier uf der Allee, ne?
Mir kam die Idee, äh …
Ick meene, wir beede – ditt tät doch ma passen!
Kann sein, vielleicht – trotzdem: Ditt sollten wa lassen!
Tja, dann, äh, sachma: Wiederseh’n
(ick kannz ja irjendwie vasteh’n)

Die Faibles von Berlin
Westbalin is J.F.K., schnodderige Hetze
Ostberlin – si asser way – chillt sich schick im Jetze
Mitte ruft: Mir sind doch eens!
Mit verschämten Schwäbeln
So ham alle drei Berlins
Jedes seene Faiblen

Marilyn’s Army ist in der Sammelphase neuer Songs für ein weiteres Album. Daher wird ein Teil meiner Textproduktion mal wieder in die Gefilde der Songlyrics eintauchen. Hier der erste fertige Song.
Zeit zu schreien
Versickern der Motivation
Ausgetrickst um deinen Lohn – wart!
Der Kummer ums letzte Detail
In der Summe echt nicht so geil – wart!
Noch bleibt Zeit zu schreien
Ein Triumphgeheul, das irritiert
Bleib desinteressiert und wart!
Wehrlos schleichst du zum letzten Gefecht
Denn nicht einer der Scheine war echt – wart!
Und jeder stellt, was er mal war
Nur noch abgeschmackt abwägend dar – wart!
Der Abstand ist gewährt
Ein Abseits, das dich ehrt – wart!
Refr.: Denn wie lang auch die Quoten die Chancen von dir nicht versteh’n
Es bleibt Zeit zu schreien
Und wie lang die Idioten ihr Beifallgetöse auch deh’n
Es bleibt Zeit zu schreien
Miese Quoten und auch die Idioten
Werd’n mit Sicherheit niemals verboten
Aber uns bleibt die Zeit, um zu schreien: Nein

So gut (Verszuversicht)
Verschwinden und finden – das reimt sich so gut
Das macht selbst dem fluchenden Suchenden Mut

Umsatteln
Wird dir zum Ballast der Palast deiner Träume
Dann mach doch auf Gastwirt – vermiet ein paar Räume!

Sightseeing
Alte Türme, Altertümer
Stürme ich in ungestümer
„Gibt ja noch so viel zu sehen!“-Mission
Was Jahrhunderte erbauten
Zählt nun zum bereits Beschauten
Auf zur nächsten Attraktion!
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