Im Fluss
Es fließt ein lyrisches Gefühl
Durch des Okavangos Stille
Strudelt stolz zum Chorgestühl
Und zerströmt in Wille, Wille
Frank Klötgen – Post Poetry Slam – immer frische Gedichte & Fotos
Seit 2016. Auf Globetrotter-Slam-Tour durch bislang 38 Länder auf 5 Kontinenten

Im Fluss
Es fließt ein lyrisches Gefühl
Durch des Okavangos Stille
Strudelt stolz zum Chorgestühl
Und zerströmt in Wille, Wille

Nashorn am Morgen
Das Frühstück, das wir verpasten
Weil drei Hörner den Rasen benasten
Wird ewig mir im Magen sein
Es ruht das Unvergessliche
Nicht im Öle und nicht im Ess-Iche:
Man schluckt es pur ins Hirn hinein

Unterwegs mit dem Inspirationsgott
Dichtergott, sach, wat verlangsdo
Für ein Wort wie Okavango?
Tausend Euro tät ich geben
Und mich eil’n, sie abzuheben!
Ach, du schenks mir Okavango!?
Lieber Gottasachichdango!

Etoshapfanne
Greift die Weite nicht mehr breiter
Geht es an den Seiten weiter
Mit dem voll entleerten Feld
Misst sich nur das Himmelszelt

Zur Bedeutung von Swakopmund
Swa Kop – das klingt wie zwei Gesichter
Und beim Wort Mund denkt jeder Dichter
An den Kuss – zwa Kopp vereint im Kuss!
Doch Mund meint hier nur die Mündung vom Fluss
Swa stammt von Gesäß, Kop von was in ihm steckt
Was alle Bedeutung doch mächtig verdreckt
Und jeder Romantikvermutung entschlackt:
Swakopmund ist der Ort, wo der Fluss hinkackt

Vogelstrauß
Natürlich fliegt der Vogelstrauß
Und sieht dabei viel nobler aus
Als Biologen ahnen
Doch zieht er bislang unentdeckt
Und wissenschaftlich inkorrekt
Am Himmel seine Bahnen
Wenn er die Stummelflügel weitet
Und lügnerisch durchs Umland gleitet
Zerrüttet er als „wenig klug“
Das Wissen übern Vogelflug
Und weil das auch die Lehre checkt
Bleibt solche Flugkunst unentdeckt

Der Blick von oben
Da ich mit meinem Hinterlauf
In eines Greifes Fänge hänge
Ist hintenraus mein Lebenslauf
Von sehr vorhersehbarer Länge

Der Dogmatick
Um jede Unendlichkeit Zäune zu bauen
Ist dein deine Bestimmung vertiefender Job
Dass Andre solch Werk zu missachten sich trauen
Will nicht in dein weihevoll Untier von Kopp

Wüstenblick
Winde schaben die Konturen
Schatten werfen die Schraffuren
Und erteil’n ihre Lehrstunde Geometrie
Büsche tüpfeln Kleckskontraste
Gott drückt die Beleuchtungstaste
Zur Sonnenstrahlneigungsgradfarbsymphonie
Und am Ende ist alles nur, alles nur Sand
Ein jegliches Leben verdunstender Strand

Die gewöhnlichen Felle
Die gewöhnlichen Felle
Provozier’n keine Welle
Sind nicht mal den Druck eines Auslösers wert
Die Geschöpfe der Masse
Aus dem Graufeld der Klasse
Sind der Abstand zu Dingen, um die man sich schert
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