Unsinn

Denn manchmal treibt uns die Freude am Laut zu puren Unsinn ...

Lorelei & das dreiundneunzigste Gedicht

Lorelei

Auf der Rückfahrt von Koblenz, aus dem Zug heraus: die olle Lorelei.

Romantischer Abzählvers (für Kinder ab vier Jahren)

Lore, leih mir kurz dein Ohr
Und ein Stück vom Ofenrohr
Irgendwann läuft's drauf hinaus
Du gehörlos, Ofen aus

Gondeln & das achtundvierzigste Gedicht

Davos Parsenn

Ja, kein Kommentar. Manche Dinge müssen geschrieben werden. Da ist das Foto Vater des Gedichts.

Gondola für Gundula (oder so ähnlich)

Bin Gondel gefahren - schon in Venedig
In Seilbahngondeln hing in Höh'n ich
Und gondelte im Riesenrad
Ein Gondel ist's, den ich dir brat'

Ach Quatsch, nee - Gockel hieß das Tier
Ja, Gundula, den brat' ich dir!

Davos & das sechsundvierzigste Gedicht

Zentrum Haus Davos

Der Ausblick von meinem Balkon im umgebauten Sanatorium. Hier lagen früher fünf gut eingepackte Lungenkranke. Urform des Wellnessurlaubs.

Zu spät

In dem Heim für Lungenkranke
Fand ich eine Zungenschranke
"Eine was?" hör ich euch fragen

Tja, schon kann ich's nicht mehr sagen ...!

Aachen & das neununddreißigste Gedicht

Aachner Karneval

Dem viertältesten Slam in der westlichsten Stadt nach allzu langer Zeit wieder einen Besuch abgestattet. Natürlich gilt auch hier: der letzte. Nach diesem doch etwas arg läppisch geratenen Gedicht aber wohl auch anzuraten:

Nach Aachen (Klärende Nachfrage an den Fuhrpark/Was der Kahn kann)

Nach Aachen - ach, Nachen!
Ach, Nachen
Sach' an
Ob man das
Mit dir
Machen kann

Vereinsheim & das vierunddreißigste Gedicht

Rathaus München

Auch wenn sich in diesem Jahr der Luxus zweier auftrittsfreier Tage zu etwas Lebensnotwendigen entwickeln wird, liebäugele ich mit einem Spontanauftritt heute Abend bei Blickpunkt Spot. Im stets beliebäugelungswerten Vereinsheim Schwabing. Wie das wohl ausgeht?

Zumündest

Du, München, wärst so gern wie Mün
Weil der so groß und mächtig ist?

Vergiss nicht, dass du ümmerhün
Zumindest schon mal mündig bist!

Aloha & das achte Gedicht

Waimea Beach

Es gibt diese Auftrittsorte, zu denen man etwas lieber anreist als zu anderen. Und das ist nicht einmal immer die Schuld jener anderen Orte. Handtuch ausbreiten, Spontangedicht schreiben.

Lässige, highnesslessige Eilande & das Hai-Life

Trotz Haiwarnung war heut Hawaii
Wie weiland weitgeh'nd heilandfrei

Vorbereitungen für den ersten Auftritt & das sechste Gedicht

The Bean Chicago

Frage: Finde ich in Chicago noch ein Bühnenoutfit für meine Tour? Antwort: Geh shoppen, Dichter! Und lass ein Spontangedicht hören:

Chi-Chi in Chi

War der Dog von Doc Schiwago
Ein Chihuahua aus Chicago?

Da gohen die Chilenen -
Frag einfach ein'n von denen!

Ausritt von Köln & das dritte Gedicht

Rheinbrücke Köln

Warum hat eine Stadt wie Köln diese idiotischen Computerstimmen-Haltestellenansagen in seinen Öffis? Die habe ich das letzte Mal in Dachau gehört und die Theorie entwickelt, dass sich die Entwickler solcher vollends gescheiterten Technologien vor allen an die willensschwachen Kämmerer unserer Kleinststädte heranmachen, um ihren Mumpitz als zukunftsweisend zu verschachern. Aber Köln sollte sich doch zu fein sein, einen Multimedia-Krämer überhaupt nur in Rathausnähe zu dulden. Der Deal muss wohl in einer willensschwachen Zeit zustande gekommen sein. Ich tippe auf irgendwas mit Karneval. Und hinterlasse flott dieses Spontangedicht:

CMB/AC/DC (Dom vs. Strom)

Wenn Greisinnen die Kohl'n hol'n,
Die Terrier beim Kraul'n howl'n,
Vorm Stadion die Cool'n hool'n,
Der'n Wunden nach dem Keil'n heil'n,

So möchte ich in Kölns Höll'n
Gleich Angus Young Hells Bells böll'n.

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