Das Gemäurige umeulen heuer nur noch Spatzen
Und der Trutzburg Schatz beluchsen abgezählte Katzen.
Ihren schiefen Wall umwolfen goldene Retriever
Und des Hofs Bestand gespenstern Unternehmensprüfer.
Um Bankettgelage kelchen coole Starbucks Art-Cups,
Prunkgemächer mächtizieren zwangslegere Startups.
Der Verliese Muff berittern fusselbärt’ge Hipster,
Die „Coole Location -„, twittern, „voll die Athmo gibt’s da!“
Ach, jeden Tag verdöste ich
So reiz- und rauschlos klösterlich –
Ich konnte mich zu nichts erheben,
Trudelte nur so durchs Leben
Und vertändelte die Zeit
Mürrisch mit Enthaltsamkeit.
Dein Esprit erlöste mich,
Denn mit dir entblößte sich
Mir eine Arche voll Erstreben.
Der sei mein verschnarchtes Leben
Fortan vollkommen wie vollends geweiht
Mit Hingabe und Frömmigkeit.
Es bauten diesen Flaggschiffdampfer
Lauter Beef- und Hackfleischmampfer!
Arbeitskräfte, die vegan,
Schufen weder Schiff noch Kahn!
Wir wär’n längst schon am Ertrinken,
Würd’s hier nicht nach Würsten stinken!
Mir ist schon klar,
Dass du, mein Star,
Dich heut dieses kleine Stück nur erhebst –
Als Zeichen, dass du doch noch lebst,
Überwinternd,
Bis des Winters üble Winde letztlich überwunden sind.
Denn im Jahresstreit gewinnt,
Wer nicht ständig strahlt in Taten,
Sondern übt, sie abzuwarten.
Gebundene Unbändigkeit –
Die Landschaft lauscht gebannt
Dem Geheule, das aus dem Schlittenhund schreit,
Das Geschirr ist reißleinig gespannt.
Man spürt, es gibt ein Irgendwo,
Das sich vielleicht noch formt.
Der Aufbruch zerrt quirlig und lautstark und roh:
Komm, wir sprinten los, eh ihn wer normt!
Der Lauf allein ist unser Ziel!
Mein Eid aufs „Jetzt geht’s los!“!
Das „Weg von hier!“, in das ich blauäugig schiel‘,
Ist nur eisig und weiß – aber groß.