Schon scheint es, man sei bereits Ewigkeiten wieder zurück – Zeit für ein Erinnerungsfoto von einer madagassischen Ziegelbäckerei.
Zweiter Anlauf
Und langsam glättet das Leben sich wieder
So sehr auch die Hektik dagegen sich stemmt
Es schlüpft unlasziv alle Last aus dem Mieder
Und bleibt in der Nackigkeit seltsam gehemmt
Spreiz dich aus, du alte Nervschildkröte!
Ich hab meine Glanzlosigkeit überlebt
Nun wird dir das Blech der fanfarischen Tröte
Mit rächender Geste ins Bauchfell gewebt!
Und dein ewig beutegeiles Hecheln
Auf jeder Spur von meinem Schwächeln
Bricht fortan aus dem Wanst als Stöhnen …
Auch zwanghaft: Casino-Besuch. Alles zum Ausgang des Abends lesen Sie in Kürze (2017) im Buch zur Tour. Fotos vom pompösen Drinnen dürfen nicht gemacht werden.
Die anderen Rahmen
Die anderen Rahmen
Haben wandernde Namen
Und ich pass‘ da manchmal am Abend hinein
Ich geb‘ zu: Ich mag es
Doch zum Anbruch des Tages
Werd‘ ich nicht mehr im Bilde sein
Am gleichen Tag, nach der Fahrt on -ster nach -chen
Auf Drei alle
Sind die anderen Leute so bedeutsam wie ich?
Ich halt’s ja für Unsinn – berichtige mich!
Oder richte mich gleich
Im Kleinstädterreich
Mit irgendwas mit Medien hin
Man erkennt ja beim Gähnen
Sein Volk an den Zähnen
Jed Eigenschaft am immerhin
Und schon wieder auf Achse. Beim Aufbruch schon Heimweh. Na, Gottseidank geht’s in die immer vergnüglich stimmende Schweiz – das mag uns Gedichte folgender Strickart ersparen (die nach der Strickart Zwei zufällig ausgewählte Anfangszeilen weiterschreiben im Dienstagsslammer Workshop aus mir purzelten):
Die Dahlien 2.0
Immer, wenn die Dahlien blüh’n
So spät im Jahr noch frisches Grün
Blick‘ ich verdutzt
Aufs schlecht genutz-
te, nun schon fast vergang’ne Jahr
Und frag‘ mich, ob es nicht vielleicht
Nicht jetzt erst, da die Zeit mir weicht