Verse für die Choleriker, denen man Feuer, Sommer, Mittag und die Adoleszenz zuordnet.
Die appellativen und derben Gedichte.
Vom Schmägedicht bis zur Gossenlyrik. Auch mit einem Gedicht von Julia Engelmann, von mir selbst geschrieben.
Sollte Ihnen ein hier eingereihtes Gedicht eher den anderen Kategorien Erde, Luft oder Wasser entsprechen, bitte ich, mir eine Nachricht über www.hirnpoma.de zukommen zu lassen!
Please gimme a bubblegum
Und ’nen Punch mit double-rum
It is my feistes Doppelkinn
Schon ready for a cup of gin
Ich liebte Nietzsche, doch mein Gott war
A coco-de-mer-style-sized nutshell of wodka
Lars, please pass the rum to me
Und scheiß auf den Kaugummi!
Ich hab mich mit einigen Wassern gewaschen
Verkühlt an dem Inhalt von mancherlei Flaschen
Bin stetig in innere Bäder versunken
Ein guter Freund lobt: „Der ist ständig betrunken!“
Wie schmal auch der Flaschenhals – ich ließ es fließen
Den Strom meines Reibachs in Gläser ergießen
Dir, Wirt, jedenfalls blieb ich niemals was schuldig
Drum bleib auch im Überdruss etwas geduldig!
Wir kriegen das gewisslich hin
Wenn ich erst wieder flüssig bin!
Diese Weichheit und Milde vom Nachmittagslicht
Wo hitzegebeugt sich die Piepmätze sammeln
Und die Blüten sich spreizen vor Nektargewicht
Bis duftender Singsang tönt: „Fertig zum Rammeln!“
Ach, du Nachmittagslicht tust so weich und so mild!
Aber in deinem Herzen schlägt’s räudig und wild …
Trotz traurigen Anblicks – die Jungs sind zur Erholung und baldigen Auswilderung eingekerkert.
Auf, du Schmutzfink, Hände waschen! (Remix autoritär)
Sollt‘ ich dich je ungewaschen erwischen
Kommst du hinter Maschendraht!
Wag es nicht, mir aufzutischen:
„Aber ich wollt‘ wirklich grad …!“
Reinlichkeit ist heutzutage
Einfach keine Zeitpunktfrage
Wer nur einen Waschgang spart
Landet hinter Maschendraht!