Please gimme a bubblegum
Und ’nen Punch mit double-rum
It is my feistes Doppelkinn
Schon ready for a cup of gin
Ich liebte Nietzsche, doch mein Gott war
A coco-de-mer-style-sized nutshell of wodka
Lars, please pass the rum to me
Und scheiß auf den Kaugummi!
Es gibt diese wunderbaren Orte ohne Netzzugang, an denen sich Gedichte verfassen, aber nicht online stellen lassen. Sie geben einem Zeit, durch die allmähliche Veröffentlichung des Zwischendurch-Verfassten die nächsten Tage zu füllen und zu überlegen, was mit diesem Blog eigentlich nach dem fünfhundertsten Gedicht geschehen soll.
Unerreichbar
Es gibt diese Zeilen, die der Leserschaft fehlen
Den Dichtern ein Schlupfloch der Biographie
Um unbewacht einmal davon sich zu stehlen
Die Nachwelt schreibt wissend: „Nein, dort war er nie.“
Es gibt dieses heimlich vom Hauptwerk Gelöste
Nichts Wegweisendes, jedoch kleine Juwelen
Und deren Schein trügt all das Facebook-Entblößte …
Das steht in den Zeilen, die still vergnügt fehlen!
Trotz traurigen Anblicks – die Jungs sind zur Erholung und baldigen Auswilderung eingekerkert.
Auf, du Schmutzfink, Hände waschen! (Remix autoritär)
Sollt‘ ich dich je ungewaschen erwischen
Kommst du hinter Maschendraht!
Wag es nicht, mir aufzutischen:
„Aber ich wollt‘ wirklich grad …!“
Reinlichkeit ist heutzutage
Einfach keine Zeitpunktfrage
Wer nur einen Waschgang spart
Landet hinter Maschendraht!
Wem man so alles beim Spazieren in Baumrinden begegnet! Die Auflösung zur Frage giftig/nichtgiftig liefert meine „Wild Animals of Costa Rica“-Faltkarte (ja, ich bin ein Nerd!): Es handelt sich um eine Palmenviper, ziemlich giftig.
Schlangenbegegnung
Hm. Die könnte giftig sein …
„Schlimm, wenn man da schief liegt!“ Nein,
Schlimm wär, wenn man so schief liegt
Dass man voll die Biege kriegt
Bis man flach am Boden liegt
Und die Lebenskraft versiegt!
Der Grund legt uns dann triftig nah
Dass dieses Tier wohl giftig war
Ich mach nicht drei Kreuze, ich mach nicht mal eins
Ich bin hier beim Abendmahl wegen des Weins
Doch kann ich mir auch nach drei Bier nich erklär’n
Wieso, irgendwie, wenn die Kirchen nich wär’n
Den Städtebesuchen ein Ankerpunkt fehlte
Den vorher vermutlich dies Bauwerk beseelte
Das all dem Gequake befehligt zu schweigen
Denn es spiel’n nicht die Menschen, es spielen die Geigen