Bin durch einen Bachlauf voll Drangsal geirrt
Hab mich um die eigene Achse verwirrt
Und ein Meer tiefster Eindrücklichkeiten durchschwommen
Bin im Grunde dem Grund kein Stück näher gekommen
Hab in zwei Sekunden drei Stunden gesehen
Untergeharkt beim betäubten Verstehen
Werd im Weiteren nur immer weiter spazieren
Schritt über Schritt in mein Kapitulieren
Ich soll Dich von der Romantik grüßen
Sie meint, Du hätt’st genug gefickt!
Mit Hundescheiße an den Füßen
Bist Du ihr in den Pelz gerückt
Doch sprachst niemals in ihrem Namen:
Du beherrscht kein Mousse au Chocolat
Woher auch entsprechende Rückschlüsse kamen …
Die Anmut hurt nicht im Ein-Euro-Basar!
Wir werden bei diesem Fest nicht mit dabei sein
Wir sind schon beschäftigt mit Sterben
Wir möchten, selbst wenn man uns bäte, nicht, nein
Die Wiederaufbauten bewerben
Es macht nach den Jahren, die wir nun verdrängen
Für uns keinen Sinn, noch zusammenzuhängen
Glück auf nun – es scheint wohl für alle das Beste
Wir feiern den Abschied und Ihr Eure Feste
Aus dem fahrenden Zugfenster späht man nach Glück –
Unerfahren ließ man es am Spieltisch zurück.
Nun lugt es, weiß schillernd vor Möglichkeiten,
Sich hier gediegen auszubreiten.
Man nippte nur am Immergleichen –
Neigungsprüfern auszuweichen,
Galt es in der knappen Zeit.
Der Farn klatscht flatternd die Nässe ab
Und glänzt in getropften Juwelen
Das Pausenlose braust hinab
Sein Raunen begrenzt unsre Seelen
Die sich in vermeintlicher Frische baden
Wie der Farn in der Gischt seiner Nachbarkaskaden
Die über das Jahr schmal, mal mächtiger werden
Doch niemals wie wir nur zu Gästen auf Erden
Och, Herr, schenk den Reichen ein langes Leben!
Die Armen sind einfach nicht so schön
Drum darf es sie gern etwas kürzer nur geben
Es lässt sich an Reiche viel besser gewöhn’n!
Schenk denen, die nach Stil nicht streben:
Ein Jahr McDonald’s-Sparmenü!
Und lass die Reichen länger leben
Es hat, seitdem mir deine Blauheit erblaut‘
Sie – rückwirkend geltend für immer –
Die Reichweite ihrer Bedeutung versaut …
Ich hatte vom Blau keinen Schimmer!
Du halfst mir durchs Weiter-bewandert-zu-Sein
Mich für das Zu-Nichts-zu-Gebrauchen
Vom Würgegriff grässlichsten Standards zu frei’n
Und lässig in Blau einzutauchen