Deine Breitbeinigkeit umrahmt eine Leere,
Die sich nur über Stillstand bewährt,
Umbaumelt vom Popanz gemächtiger Schwere,
Wo wilde Verlässlichkeit gärt.
Verjährt ist der Hoffnungsstoß für die Verprellten –
Doch die Lautstärke bleibt unvergessen!
So wird auch der Ton für die kommenden Welten
An Breitbeinigkeiten gemessen.
Du darfst dem Verordneten niemals parieren,
Becircen dich auch Argumente!
Pflanz Schmach mit den Schlag auf verordnende Nieren,
Ruf Aufmüpfigkeit aus der Rente!
Du weißt: Ihr Ansatz ist korrekt.
Doch das Herz schlägt fehl in den Methoden.
Verhehl dir nie, wie schön ein Gleichschritt verreckt
Und zertret die entsprechenden Hoden!
Unabänderlich mahnt die verflossene Zeit,
Dass weitere Jahre vergehen.
Noch ist der Moment nicht zum Abschied bereit
Und hangelt sich durch sein Bestehen.
Das friedliche Scheiden, in das ich entrück‘ –
Es schmückt hinter mir Horizonte
Für spätmilde, labende Blicke zurück,
Als ich’s noch nicht wertschätzen konnte.
Das Originale ist mir heut so fremd,
Ich flirte nur mit den Attrappen.
Die sind von der Verve ihrer Sehnsucht enthemmt
Und versprechen: Mit uns könnt es klappen!
Ich kenn den Geschmack der wahrhaftigen Kuchen,
Kann auf Knopfdruck noch in ihn entschweben,
Muss nicht nach dem Nie-ganz-Erhabenen suchen,
Fühl mich dadurch näher am Leben.
Das Originale behält seinen Wert.
Doch das Wollen beschert uns Verlangen.
Weil der Kundige mitschmeckt, wonach sich‘s verzehrt,
Ist der Weg dorthin schon mal begangen.
Das Po-an-Po im Ehebett
Ist mein nächtliches Akku-Aufladen.
Dies Pol-und-Gegenpol-Duett
In traulichen Gestaden
Erfüllt mit Lebensenergie
Die Lauge meiner Lethargie.
Dann gluckst man mit ’nem Koma-Hauch:
Was kümmert uns der Stromverbrauch!?
Der Wind weht die trockenen Halme in Wut
Und schürt letztmalig warme Aromen –
Als letzte Chronisten bewältigter Glut
Mit sonnengebleichten Genomen.
Wir klonen damit vielleicht noch eine Hitze,
Ein vom Furienrest kündendes Feurio! –
Dann belegt jener Wind eine kühlere Zitze
Und wühlt durchs nächste Irgendwo.
Es schrumpfte die Zeit deine Kindheit zusammen
Auf ein Dutzend probater Momente,
Die je einem großen Erlebnis entstammen,
Das sich jäh aus dem trägen Fluss trennte.
Deine frühe Erzählung ist längst schon beschränkt
Auf ein paar ausgerissene Seiten.
Deren Restauration wird beharrlich bedrängt
Von den Windstößen rasender Zeiten.