Wir kehrten auf Victoria zum Ausgangspunkt zurück.
Erfahrungsschätze lehrten uns den Unbestand von Glück
Und dass, was wir mit Fug entdeckt, sich nicht mit Recht verhielt.
Manch kühner Treffer zeigte nur: Wir hatten falsch gezielt.
Jetzt fragst du, ob nicht dennoch das Erreichte tröstend sei?!
Vermutlich, aber Gott sei Dank: Ich war nicht mehr dabei.
Ich erinnere, wir sannen Großes
Bei dem ersten Gefühl in der Stadt.
Jede Aussicht versprach Grandioses –
Wir wurden nicht müde, nicht satt.
Allein, wir haben nichts getan –
Und das merke ich heut in den Straßen.
Längst sind die Züge abgefahr’n
Mit dem Zeugs, das zu tun wir vergaßen.
Ich erinnere, wir sannen Großes –
Doch dann warteten wir viel zu lang.
„Stand mal alles bereit!“, weißt du. Bloss es
Geschah niemals was ohne Zwang.
Und jetzt? Zieht’s uns nach nirgends hin –
Wir sind sehr informiert, aber gähnen.
Kein Einsatz macht noch irgend Sinn –
Und das kostet uns nicht einmal Tränen.
Keiner könnte so fremd sein,
Dass ihn hier niemand grüßt.
Der Ort flößt ungehemmt ein,
Dass die Welt dafür büsst,
Nicht überall derart bukolisch zu sein.
Du machst dich – ironisch – mit alldem gemein.
Doch da glimmt eine Sehnsucht,
Die sich schürt zum Magnet,
Die dir bis ins Versteh’n flucht:
„Hier schnurrt ein Planet –
Und du stammst aus ihm außerirdischer Welt!“
Beschluss der Unvereinbarkeit.
Bewusstsein der Parteilichkeit.
Von all dem milden Stuss befreit,
Bemusternd, ob die Kunst noch weiht
Mit Hochgenuss und Lust hoch Drei?
In meinem Schuh wächst graues Moos,
Sein Kniegelenk bebt stumm.
Wo bleibt die Zielgerade bloß?
Was treibt mich wieder um?
Ich wink‘ die Welt an mir vorbei –
Auf mich soll niemand warten,
Und klaube aus dem Zehenbrei
Verfaulte Handgranaten.
Wenn ich heut nicht nach Hause find‘,
Werden andere Ziele besehen.
Ich bleib‘, bis ich mich überwind‘,
Wie angewurzelt stehen.