Jeder Ort verbirgt eine Paartanzenklave,
Die ist nicht mal Einheimlichkeiten bekannt,
Dort ist manch bekennender Schrittfolgenskalve
In gänzlich zerrüttende Rhythmen entbrannt.
Hier stellt sich dein Herzschlag dem Takt der Musik,
Manövrierend ums Wörtchen Erregung.
Der Form halber flötet man „très sympathique!“ –
Doch es geht um Bewegung, Bewegung.
Wir schürfen am Schuldenberg Nicht-Unterstützter,
Der Schutthaufen wächst, nebst der Frage „Wem nützt’er?“,
Ein Antwortversuch lautet: „Fünftausend Meter!“
(zunächst mal vernünftig, erläutert wird’s später …),
Uns selber entlastet’s rund Achttausendmal.
Vielleicht doch noch ein weiteres Souvenir?
Beratschlagen Urlaubsvoyeure.
Schon purzelt der Farbüberschuss aus dem Hier
In die Trauer, dass man ihn verlöre.
Was dennoch unvermeidbar ist,
Denn baldigst sinkt man, endlos trist,
In charmefreie Temperaturen.
Verlor’n der Geschmack aller Spezialität,
Verwischt des Aromenrauschs Spuren,
Da Alltag so siegesgewiss nach uns späht
Im Diktat ewig endloser Suren.
So kappt eine Wiedererblindung
Den Widerstand neuer Verbindung.
Täglich öffnete ich meine Augen
Als Chance, das Leben zu seh’n,
Die Sachverhaltflut aufzusaugen,
Um nie wieder misszuversteh’n.
Mir schien keine Sättigung möglich zu sein
Und was mir begegnete, maß ich mir ein.
Erst später entdeckte ich Streit.
Heute kürze ich mir die Rationen
Und wünsche, dass Skepsis mich führt,
Betrete vertretbare Zonen,
So wie’s meiner Reife gebührt.
Und jedesmal zieht es die Stirne mir kraus,
Verlasse ich ohne mein Wohnrecht das Haus.
Kein Tag geht vorbei ohne Neid.
Ein von Seglern sehr gerne besegelter See
Ein von seltenen Egeln gesegnetes Reh
Ein von geltenden Regeln vergebener Fehl
Ein von Ferne zu sehendes Festklebe-Gel
Ein von Keglern erbetenes Käsebrot
Ein von Flegeln geentertes Segelboot