Vierzeiler

Lüdenscheid & das eintausenddreihundertfünfzehnte Gedicht

Blick auf Lüdenscheid

Warnung vor der Liebe zu Lüdenscheid

Wenn Lüdenscheider Scheidenleiden
Weider unermüdlich wüden,
Musst prüd' du leider Studen meiden
Ebenso wie Ludenrüden!

Die Kämmende & das eintausenddreihundertdreizehnte Gedicht

Die Kämmende Skulptur auf der Freundschaftsinsel Potsdam

Durchkämmen

Die Zinken ziepen an den Haaren,
Durch die sie haarspaltreihig fahren.

Bei Spliss und Filz ist Kämmen
Gewisslich nix für Memmen.

Freundschaftsinsel & das eintausenddreihundertzwölfte Gedicht

Skulptur im Park auf der Freundschaftsinsel Potsdam

Bei Birkenwerder

Heut wurden wir bei Birkenwerder
dutzendfache Tierkenmörder

Mal glückt ein Schlag und "Mücke tot!"
Mal schmückt hernach dich Pustelrot

Stillleben & das eintausenddreihundertelfte Gedicht

Stillleben von Van Gogh in Potsdam

Im Pinselstrich

Und wirklich hält Farbe das Leben
Vom steten Vergehen zurück.
Sie gefriert vom verwitterten Streben
Ein spürbar erinnerndes Stück.

Kemptenblau & das eintausenddreihundertfünfte Gedicht

Brunnen an der Basilika St._Lorenz in Kempten

Zur Kostbarkeit

Das Blau der Pfauen berühmt die Natur,
Auch Himmel und Meer zu beleben.
So wie's auch Salbei und Kornblum' tun, nur
Zu viel darf es nicht davon geben!

Herbstzeitenglischer II & das eintausenddreihunderterste Gedicht

Englischer Garten

Das Verschlafen der besten Stunden

Novemberblues kommt heut nicht vor, denn
Die Sonne krault das Blätterkleid.
Ich grüße kurz den schönen Morgen -
Nur bin halt echt noch nicht so weit.

Clouds & das eintausendzweihundertzweiundneunzigste Gedicht

Maibaum im Wasmeier-Dorf

Angebot schafft Nachfrage

Siehe da: Mein Schamhaarklon
Im Angebot von Amazon!

... und täglich flüstert mir Alexa:
"Du, ich wüsst' da einen Waxer!"

Remchingen & das eintausendzweihundertvierundachtzigste Gedicht

Kulturhalle Remchingen

Mal ohne Klavier

Man müsste Rebell spielen können,
Denn wer bellt, spielt, er tät sich was trau'n!
Und so woll'n wir den Slam-Sieg ihm/ihr gönnen
Für das Offene-Türen-Einhau'n!

Abschied & das eintausendzweihundertdreiundachtzigste Gedicht

Oktoberfest München 2019

Das große Ade

Das große Ade stimmt die Querflöte an
Und die Schwermut zwingt alle zu singen,
Dass Linie fortan nicht mehr Linie sein kann,
Bis auch uns / graue Wolken verschlingen.

Willkommen & das eintausendzweihundertzweiundachtzigste Gedicht

Oktoberfest München 2019

Das große Hallo

Das große Hallo spielt den öffnenden Tusch
Und die Vorfreude drängt uns zu tanzen.
Sie zischt in die letzten Verstecke: "Husch, husch!"
Und ich mag / mich in Skepsis verschanzen.

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