Meine alte Hood untergrundbähnlich zu queren
Und ihr irgendwie schändlich den Rücken zu kehren,
Zeigt, wie sehrstens entleert meine Seele schon ist
Und wie wehrlos sich manch eine Ära vergisst.
Da all ihr Wert nährt ein gemeines Verrinnen
Im Zärteln der Mär, es tät Neues beginnen.
Schoch tauch ich hier ab mit der Zeit, die ich habe –
Auch leidlich bereit für den Ausblick im Grabe.
Und wieder fällt ’ne Tür ins Schloss
Und öffnet sich nicht mehr.
So stürmt die Zeit, die ich genoss,
Ins „Auch schon sehr lang her!“
Und wird dann als Gedichtbericht
Hier niemand‘ interessieren.
Ach, Gegenwart, ach, stör mich nicht
Beim Rekapitulieren!
Normalerweis‘ bin ich zu Amei-
Sen doch eher gräuslich –
Heut scheiß ich drauf, weil raus. Ja, mei,
Dann macht’s euch hier fei häuslich
Und seid dem neuen Herrn am Herd
Sehr gerne eine Plage!
Lang fand ich euch bekämpfenswert –
Nun wünsch ich schöne Tage!
Das erste Mal Heimfahrt zum neuen Daheim –
Und die Frage im Ohr, ob der Weg mich schon kennt.
Ich fäd’le ja stets jede Zeile zum Reim,
Meine Eilfertigkeit spornt die Leeren an: „Rennt!“
Ja, es ist noch zu früh, um ein Mehr zu erahnen –
Werd vorerst kleine Schritte geh’n
Auf um Baugruben weiters zu ziehenden Bahnen
Im Glauben, mich hinauszuleh’n.
Und im Ozean des Wissens, nicht zu genügen,
Strecke ich meine Haifischflosse empor.
Oh, schon brandet Protest, sich ein wenig zu fügen! –
Im etwas zu einig erscheinenden Chor.
Es entrüstet die Jury mein Raubfischgebahren –
Ja, war denn ihr Votum nicht deutlich genug?!
Gleich wird sich ein Meerjungfraugirl mit mir paaren –
Als all der Unendlichkeit schönster Betrug!
Beim Weg über Almen spazier ich auf Schotter,
Das Gelbe vom Ei ist für mich nur der Dotter,
Die anderen Schlangen bedienen sie flotter,
Der Gott meiner Feinde scheint stets etwas gotter –
Solch Beschwerdegestotter is not ohne Grund.
Rechtfertigung ist’s allemal
Für meine Haltung und Moral
Von einem vertrottelten Rottweilerhund!