Trotz traurigen Anblicks – die Jungs sind zur Erholung und baldigen Auswilderung eingekerkert.
Auf, du Schmutzfink, Hände waschen! (Remix autoritär)
Sollt‘ ich dich je ungewaschen erwischen
Kommst du hinter Maschendraht!
Wag es nicht, mir aufzutischen:
„Aber ich wollt‘ wirklich grad …!“
Reinlichkeit ist heutzutage
Einfach keine Zeitpunktfrage
Wer nur einen Waschgang spart
Landet hinter Maschendraht!
Wem man so alles beim Spazieren in Baumrinden begegnet! Die Auflösung zur Frage giftig/nichtgiftig liefert meine „Wild Animals of Costa Rica“-Faltkarte (ja, ich bin ein Nerd!): Es handelt sich um eine Palmenviper, ziemlich giftig.
Schlangenbegegnung
Hm. Die könnte giftig sein …
„Schlimm, wenn man da schief liegt!“ Nein,
Schlimm wär, wenn man so schief liegt
Dass man voll die Biege kriegt
Bis man flach am Boden liegt
Und die Lebenskraft versiegt!
Der Grund legt uns dann triftig nah
Dass dieses Tier wohl giftig war
Ich mach nicht drei Kreuze, ich mach nicht mal eins
Ich bin hier beim Abendmahl wegen des Weins
Doch kann ich mir auch nach drei Bier nich erklär’n
Wieso, irgendwie, wenn die Kirchen nich wär’n
Den Städtebesuchen ein Ankerpunkt fehlte
Den vorher vermutlich dies Bauwerk beseelte
Das all dem Gequake befehligt zu schweigen
Denn es spiel’n nicht die Menschen, es spielen die Geigen
Bedichte ich euch Knödelein
Schleicht immer sich ein Dödel rein
Der Schleimspucker scheint – ob kompakt oder länglich
Als Reim auf euch wohl unumgänglich
Und der würd‘ alles schier verderben
So muss der Plan des Verses sterben
Wie gern ich auch euch Knödel preise
Echt nich auf so ’ne blöde Weise!
Plötzlich schweift um dich Gold der besonderen Welten
Als Essenz von dem Wunsch, dieses Sein zu erhalten
Doch die Delle des Eindrucks verdümpelt im Selten
Und über die Jahre wird alles zum Alten
Obgleich immer öfter die Züge entgleisen
Und täglich es schwant: Du wirst nie wieder reisen
Sind auch die Tresore schon restlos geleert –
Das Wissen vom Gold verliert niemals an Wert
Der novemberigste aller November
Schleicht durch die Nässe der Schuhe sich ein
Es ist seine Düsternis längst nicht mehr stemmbar
Das „ohne dich“ formt sich erst jetzt zum „allein“
Selbst der Regen scheint heute im Regen-Sein traurig
Und es sind vor dem Vorschlag schon alle dagegen
Vom Busbahnhofsdach überschüttet das Grau mich
Im Blättermatsch spiegeln sich nichts und der Regen
Und alles verstellt sich, ein Arschloch zu sein
Und jeder schreit: „Alles wird alles verändern.“
Und was dir ein „Ja, …“ scheint, heißt eigentlich „Nein!“
Ein „Einmal wie immer!“ in neuen Gewändern
Wir wissen: Das is nix – das kann auch nix werden
Wie sehr sich die Herrn auch als Wilde gebärden
Hier herrscht keine Verbindlichkeit
Wir sickern saftlos durch die Zeit