Auf edlen Kredenzen und Anrichtemöbeln
Berserkernd wedelnd herumba!zupöbeln,
Um dann doch aller Schönheit die Schönheit zu lassen –
Spürend, ein Mehrheitchen wird dich jetzt hassen,
Ist für mich das feinste Übel,
Festigt meines Daseins Dübel.
Wo dennoch Teures runterfällt,
Ist’s die Schuld von eurer Welt!
Der Winter lässt den See wie verkleinert entglänzen
Und die Schwimmer – wie immer – zumutiger werden,
Die dann derart entlernt in der Ferne auf Erden
Ozeane durchkraul’n im Vertrau’n neuer Grenzen.
Schelmisch grüßen die Felchen some Leichenimporte
Und genüsslich triumphert ein Wasserhuhnflöten:
Es schluckt gluckernd global unentwegt unser Töten!
Ob zu anderer Zeit, ob an anderem Orte …
Euch, die ihr mich treu gestützt habt,
Hab ich oft roh berieben.
Was euch klarlos in den Blick schabt,
Ist uns als Rest geblieben.
Niemals werd ich wieder schauen,
Wie ich flüchtig jung geschaut.
Denn schon löst sich von den Brauen
Jahrverätzte Bindehaut.
Ein Vorratsschrank mit Möglichkeiten
Stand lang bei uns im Flur.
Der schien uns ständig zu begleiten,
Als wartete er nur
Auf neues Dorthin!, frische Spuren.
Nun gibt’s den Schrank nicht mehr.
Und lustlos flüstern die Auguren:
„Wir glauben, er war leer!“
Ich sollte heut Abend kein Milligramm schlafen –
Hab die Unruhe in mir so redlich verdient!
Spickt mich billige Mähre mit Abspannbedarfen,
Doch belasst mir als Status „Den Dreckkarren zieh’nd“!
Ich will diese Irde als Heiliger lassen,
Denn ich ess schon so lang aus dem sehnigen Fass!
Schier ein Jeder bekam meine Zügel zu fassen –
Dran zerrt mich nun den Galgen rauf! Wenigstens das.
Und wieder einmal kommt ein Tag nicht in Schwung
Und verplempert sich weiters im Grämen.
In bin meines Elends Verunreinigung,
Ich sollte mich sowas von schämen!
Mein schwärzend Dazutun erst macht den Kohl fett.
Ohne mich wär‘ das gar nicht zu schaffen!
Die Welt schleift mich bestenfalls ins Lazarett –
Mich strecken die eigenen Waffen.