Verse für die Sanguiniker, denen man Luft, Frühling, Morgen, Kindheit zuordnet.
Die unbeschwert lustigen, formverliebt selbstgenügsamen Gedichte.
Hort der Sprachspiele und Massenalliterationen.
Sollte Ihnen ein hier eingereihtes Gedicht eher den anderen Kategorien Erde, Wasser oder Feuer entsprechen, bitte ich, mir eine Nachricht über www.hirnpoma.de zukommen zu lassen!
Wie königlich! Im Ernst, ich glaube
Nie sah ich so ’ne schöne Haube
Wie dort am Ernst, dem August hier
Ein Augenschmaus auf jenem Tier
Das taugussleicht er just bereitet
Und ernst wie einst plus hochgestellt
Den Fluss der Autobusse leitet
In einer staufrustreichen Welt
Nun wartet nur noch das Aye-Aye auf ein zoologisches Lemurengedicht. Aber das benötigt noch etwas Zeit. Hier nur ein Appetizer.
Aye to Ai
„Hei, du Ei!“ sprach das Aye-Aye,
„Bist du nicht der Ai Weiwei?“
„Mei, und du bist ein Aye-Aye?!“
Freute sich Herr Ai Weiwei
Das sei fei – und beide geiern:
„Lass uns unsre Ei-Heit feiern!“
Hernach sagten sich Bye-Bye
Ai Weiwei und das Aye-Aye
Zur Abwechslung mal wieder ein Lemurenfoto. Der Indri Indri. (Gedicht zu ihm in „Mehr Kacheln!“
Madagasgar
Macker Oskar
Mag das Gas-Car
That was made auf
Madagaskar
Aber, glasklar
Dass Frau Mama
Gar kein Car
Für Oskar
Vorsah
Und schon ma gar kein
Das schon damals
Tadelsgare
Mackendarb’nde
Unbrauchbare
Makel-Gas-Car
That was made auf
Madagaskar
Im von mir vor dreieinhalb Jahren hier aus Büchern gebauten Emirates Palace gewesen. Angesichts der Wucht von Marmor, Glanz und Blattgold gedacht, dass hier viele Dinge ganz neu gedacht werden müssen. U.a. altgediente Sprichwörter:
Helgoland und Legoland
Küssten sich auf Sansibar
Was die Helga „Köstlich!“ fand
Und ihr Mann, der Leonhard
Sprach sodann – nach Beo-Art:
„Siagst, die zwoa san a a Paar!“