… klingt wie ein Vokaltrampolin,
Auf das man zwei Handvoll von Schotterstein streut.
Es lebt von den Fröhlich-qua-Unschuld-Partien,
Von untervolumigen Grindcore betreut.
Es klingt wie der Gischt leichten Seegangs entsprungen,
In all seiner Sehnsucht nach Weite gedrungen,
Und trotz aller Rumpler so rundum vertraut –
Wie oft man hier den Sieg verspricht, nebst Anlässen zu sterben!
Doch außer für das Vaterland mag hier kein Slogan werben.
Ich wünsche dir zum Rum-tata, oh Eiland aller Raucher,
In Buchten der Reklameflut auch kritische Verbraucher!
Es ist mein Kuba-Erstgedicht
Vor Niederschrift schon alt geworden.
Vermisste ich zunächst auch nicht
Längst aberkannte Heldenorden –
Alsbald massiert ein Abendlicht
Mein Blinzeln sehr viel weiter.
Es schlingelt sich durchs Erstgedicht
Und ist doch viel gescheiter!
Wär nach zwei Jahren Drittproblem
Ich doch nicht mehr gekommen,
Wär diesem Land nur ein Poem –
Und mir sehr viel genommen.
Wo der Ruhm ab Geburt zum Verfall übergeht,
Ist die Oldtimerpflege ein Hobby aus Not.
Man umfleht manch Ruine, dass sie‘s übersteht,
Nutzt die Spielraumausdehnung zum Dino-Verbot …
Jede blendende Idee besticht
Der Stachel der Verblendung,
Und jede Sensation macht dicht
Just nach ihrer Vollendung.
Doch hernach wird im Drumherum improvisiert,
Man besänftigt das Ar vor dem Mut,
Mixt sich Hoffnung an, obzwar man offenbar irrt.
Vielleicht geht, vielleicht wird: alles gut.
Alle Rechte bei Wolfgang Ramadan, der das Gedicht im Rahmen der Kubafestival-Spendenaktion von mir gekauft hat.
Es umströmt die Karies der Weltpolitik
Die Strände der Insel, die Zuckerrohr scheißt.
Noch strauchelt die Süße des Lächelns im Sieg,
Wenn kurz vorm Gelächter die Wehmut es beißt.
Noch schmeckt man auf Kuba das Salz jeder Träne –
Doch alte Gewalt hat bald sehr schlechte Zähne.
Wer im Leiden trainiert ist, den bringt nichts mehr um –
Und der erntet aus Zuckerrohr goldenen Rum.
Alle Rechte bei Markus Berg, der das Gedicht im Rahmen der Kubafestival-Spendenaktion von mir gekauft hat.
In Italien ist Stadt-zu-Sein spürbar viel größer
Und der Boden aus feinerem Stein.
Jahrhundertgesotten als Einflusseinflößer
Entmüht sich das süßere Sein,
Ist jed Geräsuch Teil einer Kleinmelodie –
Und sinnenversonnen erlauschen wir sie.
Die volle Gattung Mensch, sie schwelgt im Bann vergangner Zeit.
Und der Stolz der Gehwegplatten türmt sich zu Erhabenheit.
Als ich das Verlies verließ, fiel als Ziel die Wahl aufs Wallis.
Weil – ich verweil nich noch ein Jahr, wo überall ein Wall is –
Was im Wallis trotz der Berge wahrlich nich der Fall is.
So ein wenig werd immer dies Bayern ich hassen
Als Letztbastion der Automassen!
Hier bullert die „packmascho!“-Selbstherrlichkeit
Und überall, Kerl, steht ein Traktor bereit!
Letztlich wird uns der Seppi nie hinreichend Mann,
Weil er viel zu oft nicht mit der Axt schlägt. Und dann
Ist sein Triumphgeheul hernach so leise –
Wir johlen und jodeln auf kernige Weise!
Herr, schütze uns Bayern vor Weicheigebrechen,
Vor ungenutzten Ladeflächen!
Gib uns einen Grund zum Besorgungenmachen
Und mag deine Huld unser Brennholz bewachen!
Lass unseren Lieben kein Unbill passieren
Und mich meinen Führerschein niemals verlieren!
So ein wenig werd immer dies Bayern ich hassen
Als Letztbastion der Automassen!
Hier bullert die „packmascho!“-Selbstherrlichkeit
Und überall, Kerl, steht ein Traktor bereit!