Die allererlauchtigste Ananasklasse –
Sie haucht sich durch all meine Kaumuskelmasse
Als historischer, multigeschmackstoller Sieg.
Manch Fadheit gab Anlass zur Ananasnachsicht,
Nun stillt die Papillen ein Thrill named „Verzag nicht!“,
Denn diese Frucht wuchtet ihr voll fantastique.
Das Altmaß krass schassende Ananasklassen
Lassen anderswo anstandslos alles erblassen!
Welche Art von Gedichten geziemt sich’s zu schreiben
An der Türschwelle einer Moschee?
So rein von dem Lautbild her will es mich treiben
Zum stimmigen „Allah olé!“.
Doch rein ob des Bilderverbots lass ich’s bleiben,
Denk vollüberzeugt ein „Och, nee …“.
Es zwingt mich ja niemand, Gedichte zu schreiben
An der Türschwelle einer Moschee.
Durch Wartebalkenladezeiten
Magst du mich als mein Star begleiten –
Gewahr, ich hab mich allzubald
Zurück ins Upload-Lot gekrallt
Und Deiner dann vergessen.
Bis dahin sei mein Sternenzelt –
Und gern könn’n wir in jener Welt
Gemütlich abendessen!
Bin gewiss, dass ihn jeder, der reist, sehr gut kennt:
Den Hotelzimmer-erstmals-Betreten-Moment.
Wenn der erste Blick in den geöffneten Raum
Den Begeisterungssturm drückt auf Windstärke „kaum“,
Dich juchzig ins neue Plumeau schmeißen lässt
Oder unschlüssig bleibt vor dem praktischen Test –
In der Bleibe auf Zeit wird dein Kurzschicksal tagen.
Und mehr lässt sich nicht auf den ersten Blick sagen.
Wie der Wind plötzlich auffrischt, wenn die Sonne versinkt –
So, als hätt‘ er sich erst nicht getraut.
Nun erkühnend, zu instruier’n, was uns die Nacht bringt
Wie ein altkluger Halbastronaut.
Der Sonne Versinken besiegelt stets Abschied
Und gewolltsam begrüßt man die Nacht.
Doch wenn man die Stunden der Dunkelheit abzieht,
Verbleibt uns ein Plus heller Macht.
Alle Rechte bei Tom Droste, der das Gedicht im Rahmen der Kuba-Spendenaktion 2024 erstanden hat.
Wenn statt Sukkulenten
Wir Zuckerruhr nur kennten
Und unsre Unverwundten
Schluppten Säcke Lunten,
Blieb nur auszuspucken
(Super aufzumucken)
Ob armer Schlucker Renten.
Am Mythenquai kühle ich Anfang April
Meine Füße fühlbar im See, denn ich will
Die Sonne, die Berge, den Schweiß, die Schweiz halten,
Den Alltag, das Alter und Alldas abspalten.
Zum Speichern der Einmaligkeit
Will ich mich so ermahnen,
Eh Trott, Stress und vertane Zeit
Sich abermals verzahnen.
Alle Rechte bei Lukas Hofstetter, der das Gedicht im Rahmen der Kuba-Spendenaktion 2024 erstanden hat.