Ich mach nicht drei Kreuze, ich mach nicht mal eins
Ich bin hier beim Abendmahl wegen des Weins
Doch kann ich mir auch nach drei Bier nich erklär’n
Wieso, irgendwie, wenn die Kirchen nich wär’n
Den Städtebesuchen ein Ankerpunkt fehlte
Den vorher vermutlich dies Bauwerk beseelte
Das all dem Gequake befehligt zu schweigen
Denn es spiel’n nicht die Menschen, es spielen die Geigen
Die Stille in Häusern gefluteter Städte
Ist schlummersüß und endlos tief …
Nun weißt du vergorene Klingelton-Klette
Zumindest im Ansatz, wie schön ich grad schlief!
Wir schlendern umher wie durch sichere Zeiten
Als würd die Verlässlichkeit niemals gestutzt
Wir geben uns achtlos, wir schreiten und gleiten
Und selbst die Galoschen sind immer geputzt
Polizei und auch Policen
Blieben immer ungenutzt
Wir, die wir uns sorglos hießen
Haben jeder Angst getrutzt
Was für uns gegolten
Gilt schon längst nicht mehr
Unreinheit und Wolken
Reimen immer näh’r
Narrenhände
Schreiben schon
Unser Ende
In ihr Droh’n
Keiner
Sah
Die Ge-
Fahr
Wir schlendern umher wie durch sichere Zeiten
Als würd die Verlässlichkeit niemals gestutzt
Wir geben uns achtlos, wir schreiten und gleiten
Und selbst die Galoschen sind immer geputzt
Ständig ruft die Stadt mir zu:
„Oller Stubenhocker, du!
Wir schwurbeln rum im Trubelzwang
Und du, du streunst nur stumm hier lang!“
Gelingt’s mir noch, mich auf die Gassen
Gar auf die Gässchen einzulassen?
Die Auslagen sind …interessant
Zum Einstieg viel zu unbekannt
Und letztlich schafft die fremde Sprache
Fast mätzchenhaft ’ne Zugangsbrache
Und doch – das wird sich integrieren
Einfach immer reinspazieren…!
Habe an der Last zu tragen
Dass ich einst den Kopf von Hagen
Im Affekte abgeschlagen …
Schlimm, doch damit nicht genug:
Bei Kopenhagen hab ich Gitte
Abgeschlagen eine Bitte …
(Jedenfalls gab’s den Versuch!)
Das – geschah’s auch ohne Blut –
Sagt mein Bauch, war oonich jut!