Triminilose
Im Dampfbad glänze ich den Glanz,
Der allen kampflos glückt.
Und unterm Unt’ren Herzogstand
Wird’s Edelweiß gepflückt.
Wes Herz ich ess, des Los ich zog –
Und schwerelos ich treibe,
Dass ich vergess, wieviel ich wog,
So losgelöst vom Leibe.
Im Dampfbad steigt die Aura mir
Heißfeuchtigst in die Lungen.
Dass ich jed Scheu mir ausradier …
Scheint momentan gelungen.
Mein tierverwandtes Selbst stöhnt auf,
Weil’s sich so wohlbehagt.
Erst unterm Fön löst sich das auf,
Wo neongrell es tagt.



