Wie sehr ich mich verändert habe!
Stellt ihr fest, entrüstet.
Geht das so weiter bis zum Grabe?
Mädels, wenn ihr wüsstest!
In einer inn’ren Hodenfalte
Blieb ich immer ganz der Alte!
Dort dampft noch ein Safthäuflein Jugendlichkeit
Und trinkt mit Schwestern Brüderschaft
Beim Schwelgen in vergang’ner Zeit.
In einen wie mich könnt ich mich nicht verlieben!
Und find’s pfundig mutig, dass du’s dennoch warst …
Nach all den Disputen, die uns schier zerrieben
Bin immer noch ich es, mit dem du dich paarst!
Warst du es nicht, die dies Jahr Nachwuchs erwartet?
Und schaut da nicht auch schon ein Ärmchen heraus?
Ach, nee: Mir ist nur mein Humor grad entartet!
Und du bist der schmerbauchgesegnete Klaus!
Wie gerne ich an Grenzen stoß?
Nun, ein Tänzerinnenbinnenschoß
Wär sehr gern diesen vorzuzieh’n –
Ich fröne keinem Sportlerspleen!
Anstatt die Grenzenlosigkeit
Lausig anzuschwitzen
Lebt der Schwänze große Zeit
Von versauten Witzen
Nich‘ gern geseh’n (Du und Deine Danebenbenehmenpläne!)
Zügel‘ Dich, Du Wüterich!
Zürne nich‘ und richte Dich
Nach hier eingelebten Regeln,
Die die Akzeptanz von Flegeln
Ganz gewisslich
Niemals, nie, nich‘
Wohlgefällig inkludieren –
Kannst es ruhig ausprobieren!
Aber dann beschwer‘ Dich nich‘ …
Besser noch: Entferne Dich!
Hat der Fuchs in dir wieder mal Auslauf, Schatz?
Denkst ja nur noch ans Königinrammeln!
Ist so mucksmäuschenstill auf dem Kriegsschauplatz
Wo die Stoßtruppboys langsam vergammeln …
Schnall dich an, bevor du die Glückspillen nimmst!
Hail, Himmelfahrtskommando!
Dir wird von der Höhe, in der du grad schwimmst
Der Pimmel ganz hart, Orlando!
Der einzige Stress ist die Ruhe vorm Sturm
Die Detailanalyse vom Ahnen
In steter Habachtstellung leuchtet der Turm
Und alles nimmt stur seine Bahnen