Verse für die Sanguiniker, denen man Luft, Frühling, Morgen, Kindheit zuordnet.
Die unbeschwert lustigen, formverliebt selbstgenügsamen Gedichte.
Hort der Sprachspiele und Massenalliterationen.
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R.I.P. Eckbert vom Biereck (Messer, Gabel, Schere, Licht – sind auch für stark Betrunkne nicht)
Herr Eckbert vom Biereck ein Haferl fand –
Gefüllt mit Birnschnaps bis zum Rand!
Den steckte sodann – samt sich selber – in Brand:
Des Herrn Eckbert vom Biereck stark zitternde Hand.
Warst du es nicht, die dies Jahr Nachwuchs erwartet?
Und schaut da nicht auch schon ein Ärmchen heraus?
Ach, nee: Mir ist nur mein Humor grad entartet!
Und du bist der schmerbauchgesegnete Klaus!
Unter den Kartoffelschalen
Finden keine Schönheitswahlen
Statt
Wiewohl unter Schalentieren
Diesbezüglich Dates kursieren
(Datum – Uhrzeit – Stadt)
Auch unter Kartoffelkäfern
(Die ich plante einzuschläfern!)
Wird verdruckst gemunkelt
Warum man wohl Landgaststätten
Die normal geschlossen hätten
Nachmittags verdunkelt
Kurz zuvor gefiel’s manch Kerfen
Schick in Schale sich zu werfen
Und man fragt: Warum?
Nun, in der Gerüchteküche
Gehen nicht nur Wohlgerüche
Um
Mitten schaler Nachgeschmäcker
Schreit wohl bald schon ein Entdecker
Der’s enthüllet hat:
Sehr wohl finden Schönheitswahlen
Unter den Kartoffelschalen
Statt!
Nur ich kann beim Kartoffelschälen
Nicht zwischen schön und hässlich wählen
Lass zahllose Schalen vom Abfall verwalten
Werd nur eine Schale Kartoffeln behalten
Beeindruckt
Guckt
Man
An
Und dann
Lässt man sich erklären
Was die Sachen wären
Und was sie gewesen
(Führer sehr belesen!)
Zahlen
Prahlen
Unvorstellbar
„So wird’s nie mehr sein!“, wird schnell klar
All den von alten Fakten
Gepackten
„Intressant!“
„Allerhand.“
Man versteht