Verse für die Sanguiniker, denen man Luft, Frühling, Morgen, Kindheit zuordnet.
Die unbeschwert lustigen, formverliebt selbstgenügsamen Gedichte.
Hort der Sprachspiele und Massenalliterationen.
Sollte Ihnen ein hier eingereihtes Gedicht eher den anderen Kategorien Erde, Wasser oder Feuer entsprechen, bitte ich, mir eine Nachricht über www.hirnpoma.de zukommen zu lassen!
Fuhr um den See mich umzuseh’n –
Den See entlang ’ne Runde dreh’n,
Dann umzudreh’n und einzuseh’n:
Fast überall galt Einzuseen
An diesen Seen als ein Vergeh’n.
Da musste mir die Lust vergeh’n –
Das war am See mir anzuseh’n.
Zumindest säte aus Verseh’n
Der See die Verse, die hier steh’n.
Na, da wollte sich wohl jemand seinen Job ganz einfach machen!?
Ich kenne jemanden, der den kennt,
Der weiß, wie beim Vla man das Braun vom Gelb trennt –
Ich werd‘ allerdings nie verraten, wer’s ist!
(Ein kurz sieggewisser Agent seufzt hier: „Mist …!“)
Den Herr’n Aliens, die erklär’n, dass sie sehr gern in Gern wär’n,
Deren Deerns ’s jedoch schwerfällt, zu erler’n,Sich vom Stern zu entfer’n,
Sollt‘ man nicht mehr verwehr’n, dass die Deerns sie hierher zerr’n.
Denn im Kern scher’n sich Gerner
(wie Bernie und Werner)
niemals um plärr’nder Deerns Lärm und Beschwerd’n.
Es bräuchte hier jetzt noch ’ne Bank und ’n Tisch.
Ich hol von der Bank und der Stadt mir’n Wisch –
Dann stehtet!
So jehtet
Nich!
Ich
Muss der Stadt an Eides statt
Versichern, dat ich beides nat-
urgerecht platzier‘ – wie’s kat-
alogisiert irgendwo,
Statthaft belegen – sowieso.
Für’n Wisch zum Wisch braucht’s noch’n Wisch –
Soweit dann ersma. Für den Tisch.
Was die Bank anbelangt, hat die Stadt mir geschrieben,
Man habe mein Anliegen dankend vernommen,
Doch würde man momentan nur dazu kommen,
Es auf die lange Bank zu schieben.