Die Befreiungshalle hatte schon zu.
Und ich stand befangen daneben.
Stets ist’s die Zeit – sie verwehrt mir den Clou-
Wie Eingang zum hehreren Leben.
Die Befreiungshalle war geschlossen.
Begriffstutzig stand ich im Freien –
Von der Sonne beleidigt und viel zu verdrossen,
All der äußeren Welt zu verzeihen.
Ich grüße die Süße des Wiedererkennens,
Bepuder‘ die Mieder des Bruder-Bennenens
Und passier‘ das Spalier der guten Bekannten
Im Stallgeruch der alten Welt.
Die ständige Sammlung bändigt der Alltag
Zum Lämmergesang, den man in jedem Fall mag,
Befächelt vom Lächeln der uns Zugewandten –
Als wär man selbst hier ausgestellt.
Der Handlauf der Treppe, die Folge der Stufen
Scheinen nicht zueinander zu passen.
Ich habe schon dreimal um Hilfe gerufen –
Vor der Einsicht, ich sollte es lassen …
Ab hier ist alles vorbereitet
Für Sturz und freien Fall.
Die Gangart, die mich überschreitet,
Herrscht plötzlich überall.
Aber welchen der Träume von vor dreißig Jahren
Haben wir seither verbraucht?
Wie viele von ihnen sind ohne Bewandnis
Längst in Krematorien verraucht?
Und magst du mir sagen, wie da grad der Stand is –
Auch hinsichtlich Priorität?
Dann würd ich gern zwei bis drei weiter verwahren,
So lange mein Akku noch lädt.
Nun über die ganz großen Plätze zu geh’n
Nahe Statuen bedeutender Leute,
Mag ich als mein Chäncechen auf Einsicht versteh’n –
Da ich Demut aus Dümmlichkeit scheute.
Schon schärf ich geschätzten rebellischen Sinn
Unterm Schein von bewährteren Schätzen.
Dem Straßenlärm nicht mehr gewahr, denn ich bin
Auf dem Weg zu noch größeren Plätzen.
In Italien ist Stadt-zu-Sein spürbar viel größer
Und der Boden aus feinerem Stein.
Jahrhundertgesotten als Einflusseinflößer
Entmüht sich das süßere Sein,
Ist jed Geräsuch Teil einer Kleinmelodie –
Und sinnenversonnen erlauschen wir sie.
Die volle Gattung Mensch, sie schwelgt im Bann vergangner Zeit.
Und der Stolz der Gehwegplatten türmt sich zu Erhabenheit.