Im indischen Ozean treiben
Und dies Gefühl beschreiben
Und dabei tief wie treffend sein –
Solch Gabe soll es geben? Nein.
War’s Goethe, Eichendorff beschieden,
Solch Zauber der Natur hernieden
In Wort und Vers zu fassen?
Es bräuchte derer Massen!
Und blieb doch immer unvollkommen –
Glaubt mir, ich bin dort geschwommen!
Doch hülfe mir das Meerbeschwimmen
Mein Wörteln adequat zu trimmen,
Dass dessen Verse jenes Leben
Zielgerecht ins Abbild heben?
Und vermocht ich’s tatsächlich, ach Leute – selbst wenn:
Tät ich’s denn?
Wir erinnern die Lieder, die wir damals sangen –
Nur der Text dazu fällt uns nicht ein.
Gern täten wir wieder, was wir nie begangen,
Uns einander das Alter verzeih’n …
Mit der frischen Entkräftung des Schwimmgangs aus der Wellen sprühzischelndem Schaum ans Land
Sich am Strand
Auf ein Hand-
Tuch zu werfen, das im pudrigen Sand
Sonnenstrahlbetankt ausliegt –
Das ist dem Ideal
So nah, dass selbst dein Wanst egal
Oder wie viel die neben dir seufzende Maus wiegt.
Ich bin ein Was-mit-Puderzucker
Mäßig guter Schluderschlucker.
Äß ich alles ohne jenen,
Säh’s hier jedenfalls nich‘ nach een
Von schneeigen Teint bestäubten Haupt aus,
Überhaupt, Maus: wären Stirn und Kinn, die Bäckchen,
Ebenso mein Anoräkchen
Nicht gleich herbstlaubbedeckten Alleen,
Durch die weiche Häuche die Schneeflocken weh’n.
Insbesondere bei Waffeln
Ist’s kaum bis zum Mund zu schaffeln,
Dass nichts von der Waffel fällt –
Schafft’s dann mal ein Waffelheld,
Wird sein „Puh!“ das Pu bepusten
Und der Zuck erzwingt ein Husten.
Schon ist nach ’nem kurzen Flug er
Ganz bedeckt von Puderzucker.
Im Hafen liegt ein schweres Boot,
Das pferchte sich ein dort mit Macht.
Das schweigt sich aus, womit es eigentlich droht,
Löscht die Definition seiner Macht.
Für die Gezeiten ist’s zu spät –
Was hier fraglich blieb, ist unterschrieben.
Man starrt auf des Geisterschiffs Monströsität,
Ist längste Zeit furchtlos geblieben.
Du wusstest es, oder? Die Welt galt der Planung
Einer Großüberraschung für dich!
Du verneinst das zu schnell, als wär da keine Ahnung,
Durch die ein Gewissheitshauch strich.
Du trichtertest dir doch am Tresen oft ein:
Das kann’s noch nicht gewesen sein!
Nun hör der durchs Bühnenbild Huschenden Tuscheln,
Die selig sich in ihrer Vorfreude kuscheln –
Was gab’s da nicht Blödes, an dem du genagt,
Wie schön, wenn da gleich wer mit Löschtaste sagt:
„Überraschung, Junge! Schau mal da:
Hinterm Sarg – die Kamera!“
Du hast dich wirklich gut geschlagen
Und bist bei allem cool geblieben,
Noch bis zuletzt fern vom Verzagen!
Wir hab’n’s ja manchmal übertrieben –
Doch wussten auch: Der kann was ab!