Berlin

Gedichte und Fotos aus der Hauptstadt. Meine Heimstatt von 2002-2014 und schon von daher immer noch mindestens einmal im Monat im Tourkalender.

Pause dahoam & das hundertvierundachtzigste Gedicht

Berliner Hauptbahnhof

Ein themenbedingter Rückgriff auf das Foto-Repertoire von den Berliner Streifzügen.

Handpuppenschicksal

Es war'n der Kapser und die Heske
Vermutlich ja nicht einmal untalentiert
Doch hat in das Genre der Puppen-Groteske
Wohl niemals ein Kind ohne Not sich verirrt

Berlin 10 & das hundertsechsundsiebzigste Gedicht

S-Bahnhof Jannowitzbrücke

Zehnte Berlin-Reise des Jahres. Heute mal in heiß.

Berlin Summer Nights

Die Milde des Abendlichts kehrt hier nicht ein
Weil Erfolgsdruck zum Wilden die Stimmung verkauft hat
Die Stadt darbt am Image, zu billig zu sein
Und feiert die Nächte, bevor sie verschnauft hat

Berlinmilde & das hundertsiebenundsechzigste Gedicht

Silhouette Berlin

Noch mal was zur alten Heimat Berlin. Und dem ewigen Update-Stress dieser Stadt.

Berlin vermag

Berlin vermag
An einem Tag
Den Charme einer Pangalaxie zu verlieren
Kann im Großen und Ganzen
Verstoßen
Verranzen
Verstörend den Rest alter Gunst infiltrieren

Doch sogleich
Kann's butterweich
Flüstern: "Hab dir jrad verlor'n, wa?
Bis' mir so een kleener Zornja ...!
Willste mir keen Lächeln borgen?
Krisst ooch wieda. Übermorgen."

Wetterumschwung & das hundertsechsundsechzigste Gedicht

Unter den Inden

Der neunte Stopp in Berlin in diesem Jahr. Mit Graupelschauer.

Der Wolkenbruch

Wenn das Blau ein Grauen aufbraut
Aus der Tiefe Schiefer raushaut
Schwärzeres in Schwären aufstiebt
Wolkenfreiheit vor sich her schiebt
Wenn mit wuchtig ersten Winden
Letzte Hoffnungsfetzen schwinden
Dann, mein Lieber ... ahnste was?
Wirste nass

Späte Ehren & das hundertvierundsechzigste Gedicht

Die Fantastischen Vier beim GEMA-Fest

Und noch ein Nachtrag zum 28-Jahre-auf-einen-Preis-Warten.

Sehr geehrte Juroren

Gebt mir die Preise, aber gebt sie mir leise
Es gibt jetzt nichts mehr zu bejubeln
Es ist nur Pietät, die euch elendig spät
Veranlasst, an mir Lob zu hudeln
Längst ist alles vergeben, doch nichts ist verzieh'n
Das, was ich mir verdiente, habt ihr nun verlieh'n

Berlin von oben & das hundertdreiundsechzigste Gedicht

Berlin Alexanderplatz

Gruß vom Park Inn/Ex-Forum Dach.

Der Turm

Das Zepter der Stadt strahlt in Formdekadenz
Als hätt's seine Pracht sich von selbst angesäugt
Silhouettenikone der Stadtprominenz
Von Speckgürtelblicken genügsam beäugt

Kosmos Berlin & das hundertzweiundsechzigste Gedicht

GEMA-Fest im Kosmos Berlin

Im Kino Kosmos zu Berlin. Vier Fantasten-Schatten - mit freundlicher Unterstützung der munter blitzenden Fotografenkollegen. Und als Gedicht ein passender Liedtext vom kommenden Marilyn's Army Album.

Vielen Dank für die Laudatio

Vielen Dank für die Laudatio
Ich danke für Ihr Kommen und das Pipapo
Die Show hier, muss ich sagen - sie ist einfach nur noch "Woah!"
Mein Dank geht an den Schirmherr und den Hauptsponsor
Momentan hängt sicherlich der Himmel voller Geigen
Da wäre auch die Chance, sich einmal demütig zu zeigen
Nur ist halt nicht so meins – darüber sind wir uns im Klar'n
Das möcht' ich Ihnen und vor allem mir hier jetzt erspar'n

Denn: Es ist bedeutungslos
Und wenn man ehrlich ist
War es am Ende bloß
Ein kurzer Blitz in der Historie tristgrau durchgeweichter Zeit

Wie süß schmeckt denn nun wirklich all der Mühen Lohn?
Da ließ sich was zu sagen, doch ich langweile mich schon
Und wie versprochen, quäle ich jetzt nicht Ihre Geduld
Ich danke fürs Vertrauen und steh' tief in Ihrer Schuld

Denn: Es ist bedeutungslos
Und wenn man ehrlich ist
Bleibt es am Ende bloß
Ein kurzer Blitz in der Historie tristgrau durchgeweichter Zeit

Der Himmel über Berlin & das hundertsechsundfünfzigste Gedicht

Tempelhofer Feld

Der Himmel über Tempelhof. Derweil es laut Telefonaustausch im Rest der Republik regnet.

Über Schatten

So 'ne monumentalen
Sonnenstrahlen
Entsprießen nur Himmeln, die wolkenbewattet

Drum gilt auch, wir werden
Hier unten auf Erden
Teils heilsüberströmt, bisweilen beschattet

Tempelhofer Feld & das hundertfünfundfünfzigste Gedicht

Tempelhofer Feld

Zwischenstopp Berlin. Zur besten Feldlerchenbrutzeit.

Die Brüten

Die Feldlerche knöttert gelinde umgrast
Und trittgeschützt vom Flatterband
Das knatternd stramm im Winde rast:
"Ab hier ist Lerchenpärchenland!"

Ritter Butzke & das hundertundsechzehnte Gedicht

Alexanderplatz

Mal wieder in Berlin. Und endlich mal wieder in der Ritter Butzke. Nach dreimal Schwänzen.

Ritter sein

Ich würd' ja gern ein Ritter sein
Dann tränke ich zwei Liter Wein
Bloß um im nächsten Schritt zu schrei'n:
"Da passt auch noch ein dritter rein!"
Dann tät' - um wieder fit zu sein
Ich in den Pool von Britta spei'n

Die schaute wohl verbittert drein
Doch ich, ich würde Ritter sein
Wenn wer vor Wut entrüstet' sich
Stünd' immer gut gerüstet ich

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