Religion

Die thematische Einteilung meiner Gedichte ist im Gange. Hier finden Sie in Zukunft alle Gedichte, die dem Thema Religion zuzuordnen sind!

Tor 1 & das siebenhundertfünfzehnte Gedicht

Frank Klötgen im Taj Mahal Palace

... und der Wirt war Gott

Um Unfug wirrt das Wahr ...

Tegernseewasser & das siebenhundertachte Gedicht

Tegernseewasser

Be Babylon

Na, altes Mädchen, den Rock wieder lüften?

Mein Welthorizont klemmt sich um deine Hüften –
dem Hort einer Hoch(mut kommt vorm Fall)-Kultur!

Ein Hoch der zweiströmigen Beinhaarrasur
für die tätschelnde Klaue am Unversuchten!

Doch war ja dein Höhenflug schnell überbucht, denn
es erscholl nach dem XXL-Sündenfall
nur noch göttlicher Groll: "Sach'ma, spinn'n die denn all?!"

Und Monsieur ohne Sünd' warf den ersten Stein
direkt in deine Fresse rein

Die Pimps übernahm'n dein Vermächtnis und Ruder
Ich frag' mich, was noch an dir echt ist, du Luder!

Man wähnt ja unerschütterlich
im Genpool unsrer Mütter: dich

Nur ...
was willst du mit 'nem Babyfon?
Du bist 'ne Hure, Babylon!

Neubau & das sechshundertneunundneunzigste Gedicht

Eiermann Neubau Gedächtniskirche

Stille

Stille ist Zeit, die sich fast nicht bewegt
Nur mit flachem Atem gütig hinabschaut
Derweil sich da draußen die Welt selbst zersägt
Und der Spänegeruch wie durch Zärtlichkeit abflaut

Luxemburger Bahnhofshimmel & das sechshundertvierundsiebzigste Gedicht

Luxemburger Bahnhofshimmel

Das Sein bestimmt das Selbstbewusstsein

Als höllisches Tier am Halleschen Tor
Kommst du dir völlig nutzlos vor

London Callin' & das sechshundertsiebzigste Gedicht

Von der Tate Modern

Nadelöhr der Anglikanischen Kirche

Patam! Pappatann! schallt Londons U-Bahn –
Kann man dann dort denn nie in Ruh' fahr'n?
"Herr, bedeutet Fortbewegung
Hier jed' Wort Hinfortzerfegung?!"
"Was? Ich hab Dich nicht verstanden!?"
This is how it goes in London ...

Tate Modern & das sechshundertsechsundsechzigste Gedicht

Tate Modern

666

Lass unsrer Körper Rohheit noch weiter vergröbern
In Stumpfheit und Dumpfen akribischstens stöbern
Unsre Eintönigkeit soll vernichtender wüten
Und fortwährend nur das Entsetzlichste brüten

Uns verfinstert die Schwärze von Abgrund und Fäule
Das Schnauben der apokalyptischen Gäule
Wir woll'n rücksichtslos jedweden Zustand zerstören
Und uns dem Ruin wie dem Abgrund verschwören

Unser katastrophales Dahinvegetieren
Wird tödliche Unruhe kontaminieren
Und den tödlichen Wahn, auf dem lässig wir gleiten
Besprenkeln bald Gehässigkeiten

Wir sind von neuem Unglück erschütterte Wesen
Von Qualen und Fürchterlichkeiten erlesen
Anstatt zerbrechlich woll'n wir nun verbrecherisch sein
Und Widerwärtigkeiten spei'n

Von verzagenden Balken ward unlängst berichtet
Die grundlos von Armut zugrunde gerichtet
Man beklagt sich bei uns sichtlich entrüstet: "Warum?"
Drum.

Septemberhimmel & das sechshundertdreiundsechzigste Gedicht

Septemberhimmel

Und ob ich schon wanderte

Kurz feiern wir die Überzahl
Schon stirbt uns einer weg

Gott, ständig wandern wir durchs Tal!
Und kommen nie vom Fleck

Nachwuchs & das sechshundertsechsunddreißigste Gedicht

Tempelaffe in Elephanta

Vielleicht Du?

Wie viel Minuten über der Zeit
Bist du aufs Geringste zu warten bereit?

"Nun, ich denk: mein ganzes Leben"

Solche Leute muss es geben!

Govinda & das sechshundertachtundzwanzigste Gedicht

Govinda oder Dahi Handi

Ghandi II

"Einer trage des anderen Last"
Oder "Einer betrüge den and'ren mit List"?
Entscheidet bald, wie viel du hast
Und auch von wie viel Wert du bist

Worli Sea Face & das sechshundertsiebenundzwanzigste Gedicht

Worli Sea Face

Ghandi

Ich mag die Romantik, ich mag auch den Lärm
Mögen die zwei auch einander sich hassen
Wenn ich vor dem einen vom anderen schwärm'
Scheint kurz eine Welt zu der andern zu passen

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